Gefässe und Gefässerkrankungen

16. Februar 2015

Die Überschrift für Gefäßerkrankungen fasst man umgangssprachlich unter Arterienverkalkung zusammen. Dabei handelt es sich meist um eine generalisierte Verhärtung der Gefäßwand und einen dadurch bedingte, fortschreitende Verengung der freien Lichtung der Gefäßwand.
Die Arteriosklerose kann sich in allen Arterien des Körperkreislaufes entwickeln, bevorzugt aber bestimmte Gefäßregionen, zum Beispiel Herz-Kreislauf, d.h. Herzinfarkt, Schlaganfall. Auch die Beinarterien sind ein Thema.

Ursache ist, nach einer Schädigung der inneren Gefäßwandschicht bildet sich in der Gefäßwand eine Flüssigkeitsansammlung, die die Anlagerung von Fetten begünstigt. Die Ablagerungen in der Wandveränderung bezeichnet man als Plaque. Dort können sich Blutgerinnsel bilden, die die Durchblutung der folgenden Gewebe behindern oder, wenn sie weitergeschwemmt werden, die Arterien verstopfen. Die Veränderungen sind häufig rückbildungsfähig. Es gibt eine ganze Reihe von Risikofaktoren bei der Entstehung, die es tunlichst zu vermeiden gilt: Risikominimierung ist wichtige Voraussetzung für einen Stopp. Hierzu zählen insbes. das Rauchen, hohe Blutfettwerte, Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen, zum Beispiel Diabetes Mellitus Typ 2, eine ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung, Übergewicht, Stress, Erhöhung der Harnsäure und die Gene. Trotz eines gesunden Lebenswandels kann eine familiäre Disposition die Ursache sein.

Zum Thema in der Zusammenfassung: Die Schlagadern – Arterien sind jene Gefäße, die das nährstoffreiche und von der Lunge mit Sauerstoff angereicherte Blut mit dem Herzrhythmus in Gewebe und Organe leiten. Bei zunehmender Einengung der Schlagadern werden Organe bzw. Beine oder Arme nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Es treten Durchblutungsstörungen auf. Wie definiert: Es tritt eine Gefäßverkalkung auf. Hier werden Fett und Kalk in die Gefäßwand eingelagert und das Gefäß wird als vorerst nicht merksamer Prozess schleichend verschlossen. Blutgerinnsel können zu einem plötzlichen Gefäßverschluss führen. Wie formuliert: Herzinfarkt und Schlaganfall sind die bekanntesten Folgen und andere.

Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7, möchte sich primär mit den Durchblutungsstörungen der Beine und Arme beschäftigen und der möglichen, daraus resultierenden Verschlusskrankheit. Diese macht sich bemerkbar insbesondere bei körperlicher Belastung, die für den Körper Arbeit und Anstrengung bedeuten. Sind die Arm- oder Beinmuskeln unterversorgt, entstehen typischerweise krampfähnliche Schmerzen. Bei ausgeprägtem Bestehen kommt es zu bleibenden Schäden.
Was kann man tun? Nach heutigem Wissen ist eine Gefäßverkalkung nicht mehr rückgängig zu machen. Aber man kann die Weiterentwicklung erheblich verlangsamen und möglicherweise auch stoppen. Die bedeutendsten Konsequenzen sind schon, wie erwähnt die Ausschaltung von Risikofaktoren. Man lasse regelmäßig Blutdruck, Blutzucker, Fett- und Harnsäurewerte kontrollieren und dafür sorgen, dass sich die Werte im Normalbereich befinden. Das Rauchen sollte eingestellt werden. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Rauchen zu den größten Risikofaktoren zählt und man bewege sich mehr. Insbesondere wenn die Durchblutungsstörung noch nicht so weit fortgeschritten ist, kann regelmäßiges konsequentes Gefäßtraining mehr bewirken als so manches Medikament. Mehr: Ein Ballonkathetereingriff zur Erweiterung kann vermieden werden. Und noch mehr: Auch nach OP oder Eingriffen kann man durch Gefäßtraining seinen gesundheitlichen Gehstatus verdreifachen und damit sich selbst vor künftigen Maßnahmen schützen. Man wird durch das Erlernen des Gefäßtrainings zu seinem eigenen besten Therapeut. Die Übungen bzw. das gesamte Gehtraining sollte möglichst erlernt werden. Die notwendigen oder nur teilweise bzw. bedingt notwendigen Produkte dafür hat das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, das sich mit dem Thema kompetent auskennt. Dazu gehören zum Beispiel Ergometrie-Fahrräder, Bälle in unterschiedlichen Größen, Igelbälle für das Fußtraining, Laufbänder und andere Therapieprodukte, die dem Training nicht nur helfen, sondern dem Trainierenden auch mehr Motivation und Spaß an seinem Training bringen.

Das Thema Gefäße wäre von der Aufklärung her jedoch nicht komplett, wenn man auf bestimmte Punkte nicht hinweisen würde: Zum Beispiel das gefährliche Bauchaortenaneurysma. Darunter versteht man die Erweiterung einer Schlagader. Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten. Die Gefahr besteht darin, dass ein Aneurysma platzen kann und es zu inneren Blutungen kommt. Weitere Risiken bestehen zum Beispiel in der Bildung von Blutgerinnseln im Aneurysma, die zu plötzlichen Gefäßverschlüssen führen kann. Die Empfehlung heißt: Aneurysmen sollten in festzulegenden Abständen kontrolliert werden. In der Regel erfolgt dies durch eine Ultraschalluntersuchung, um festzustellen, ob sich ein Aneurysma verändert und vergrößert. Dann sind weitere Untersuchungen notwendig. In der Regel wird ein Screening, eine völlig schmerzlose und komplikationsfreie Methode ohne Röntgenstrahlen oder ein MRA angewendet. Screenen lassen kann man sich aus gegebenem Anlass bei niedergelassenen Gefäßchirurgen und/oder einer gefäßchirurgischen Klinik.

Vernünftige Ernährung und Bewegung bei Ausschalten von Risikofaktoren sind die besten Voraussetzungen, um an einer Gefäßerkrankung nicht zu erkranken, es sei denn, man ist erblich belastet. Man kann viel dagegen tun. Es gibt inzwischen vielerorts Gefäßsport-Gruppen, die der Vorbeugung im Rahmen einer konservativen Behandlung entsprechen.

Das Wichtigste ist also Bewegung. Und Ihre Belastungs-Grenzen können Sie leicht kontrollieren. Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben hat ein breites Produkt-Sortiment: Blutdruckmessgeräte, Pulsmesser, Schrittzähler und vieles mehr. Und wenn das Wetter Laufen oder Spaziergang mindestens 3 Mal pro Woche nicht zulässt, dann gibt es eine Vielzahl von Ergometer-Fahrrädern für das Training zu Hause.

Möglichkeiten zur Behandlung von Krampfadern

02. Februar 2015

Die Venen sind Blutgefäße, die das Blut aus den Kapillarregionen zurückleiten. Das Blut aus den Kapillargebieten wird in den sog. Venolen, den kleinsten venösen Gefäßen sozusagen eingesammelt und den größeren Venen zugeleitet. Diese münden ein in die obere und untere Hohlvene. Venen enthalten im Körperkreislauf sauerstoffarmes Blut.

Die Wand der Venen ist etwas dünner als die der Arterien und besteht aus 3 Schichten. Die innere Schicht der Venenwand bildet in den mittleren und kleinen Venen die Venenklappen, die den Rückfluss des Blutes hemmen und so den Strom des Blutes in Richtung Herz gewährleisten. Eine Venenklappeninsuffizienz, bei der die Venenklappen nicht mehr richtig schließen, führt zu einem Krampfaderleiden.

Eine Krampfader ist letztlich eine erweiterte und in der Funktion gestörte Vene. Eine wesentliche Ursache für Krampfadern ist eine Bindegewebsschwäche und Schwächung der Venenwand und der Venenklappen und ein dadurch gestörter Rückfluss des Blutes in die oberflächlichen und tiefen Beinvenen.

Die Krampfadern sind genbedingt und entstehen hauptsächlich durch Übergewicht, viel Stehen, meist berufsbedingt und zu wenig Bewegung.

Krampfadern verursachen keine Beschwerden oder Schmerzen, können jedoch durch die Zirkulationsstörung zu Beinschwellungen führen. Diese sind unangenehm, führen zu Spannungen und schweren Beinen und auch Muskelkrämpfen. Schmerzhaft werden Krampfadern, wenn es zu Entzündungen kommt. Die oberflächlichen Krampfadern bluten bei Verletzungen stark, die jedoch in der Regel schnell beseitigt werden können.

Ein Krampfaderkrankheitsbild muss ernst genommen werden. Denn wenn durch nicht funktionierende Klappen die Fließrichtung nicht mehr stimmt, entsteht eine vermehrte Blutfülle im unteren Bein. Bei dem hohen venösen Rückstrom kommt es dann zu starken Schwellungen und Hautproblemen, bis hin zu offenen Beinen.

Der beste Gesprächspartner für derartige Probleme ist der Arzt/die Ärztin für Phlebologie. Er/sie kann diagnostizieren und den richtigen Therapieplan erstellen. Denn man unterscheidet bei diesem Krankheitsbild zwischen operativen und konservativen Behandlungsmöglichkeiten, je nach genauem Krankheitsbild.

Eine der ersten konservativen Therapien ist die Kompressionstherapie. Durch Kompression von außen entsteht für die Muskulatur ein Gegenpol, wodurch die Förderung des Blutes verbessert wird. Die Anwendungen sind Kompressionsstrümpfe, deren Dichte vom Arzt bzw. der Ärztin verordnet werden, im Idealfall handvermessen. Hier ist einer der besten Gesprächspartner das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7.

Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben verfügt über ein Venen- und Thrombosezentrum, unter dem Credo: Vorbeugen, Lindern, Helfen. Zertifizierte Fachberaterinnen suchen und finden in Zusammenarbeit mit Ärzten/innen die individuelle Lösung. Zur Vorbeugung werden in der Regel Stützstrümpfe empfohlen, zur Therapie medizinische Kompressionsstrümpfe. Das Venen- und Thrombosezentrum von Schlieben wird wegen der hohen Kompetenz von Ärzten/innen und Patienten/innen sehr geschätzt. Denn Erfahrung, Beratung und Know-How sind auch in dieser Fachabteilung auf höchstem Niveau.

Korrekterweise muss man natürlich auch auf die nicht konservative Therapie eingehen. Hier gibt es je nach Schweregrad insbes. 2 Alternativen. Zum einen die Verödung. Ein Verödnungsmittel wird in die Krampfadern injiziert, wodurch eine künstliche Venenentzündung entsteht, was zu einer Venenveränderung des Bindegewebes der Krampfadern führt. Eine Methode, die mit wenig Risiko verbunden ist und primär aus kosmetischen Gründen angewendet wird. Es geht dabei um die bekannten Seitenast- und Besenreiser-Varizen.

Bei der operativen Methode werden die Venen über Sonden herausgezogen und entfernt. In der Regel bleibt genetisch bedingt die Neubildung von Krampfadern bestehen, jedoch erreicht eine neue Krampfader selten das gleiche Ausmaß wie vor der Operation.

Welches der Verfahren angewendet werden sollte, entscheidet der Gefäßarzt/ärztin. In vielen Fällen müssen mehrere Verfahren miteinander kombiniert werden. In aller Regel jedoch steht die Kompressionstherapie an erster Stelle und hier ist nach der ärztlichen Diagnose das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7, Ihr kompetenter Ansprechpartner. In der Spezialabteilung Venen-Kompetenz-Zentrum werden Sie diskret, kompetent und mit großem Verständnis freundlich beraten.

6 Tipps bei Rückenschmerzen, Nässe und Kälte, Schlaganfall, Venenleiden, Gelenke und Bewegung.

19. Januar 2015

Im Rahmen seiner Themenreihe „das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben setzt auf Gesundheit“ heute 6 Kurzbeiträge zu den Themen: Rückenschmerzen, warme Wäsche, Bluthochdruck, Venenleiden, Gelenke, Bewegungsmangel.

Rückengesundheit

Mehr als 80 % der Deutschen haben mindestens einmal im Leben mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Oft sind die Schmerzen nur vorübergehend, bei einigen Menschen werden sie aber zum Dauerzustand. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Einseitige oder schwere körperliche Belastung aber auch psychische Überforderung und Stress sind mögliche Gründe. Gerade deshalb ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Be- und Entlastung zu finden. Sport und Bewegung sind feste Bestandteile in der Therapie von Rückenerkrankungen und ideal, um Rückenbeschwerden vorzubeugen. Auch wenn es Ihnen selbstverständlicher Weise schwer fällt, nach Feierabend noch an Bewegung zu denken, sollten Sie ein ausgleichendes Training in Ihren Alltag integrieren. Neben der Stärkung des Rückens ist jedoch auch der Stressausgleich ein bedeutsamer Punkt, um Verspannungsschmerzen vorzubeugen. Weiter kann Ihnen das Erlernen eines Entspannungsverfahrens helfen. Ein guter und erholsamer Schlaf ist ebenfalls wichtig. Eine speziell auf den Körper einstellbare Matratze sowie Spezialkissen können Rückenschmerzen beheben und Bandscheibenvorfällen sowie vielen weiteren körperlichen Problemen vorbeugen.

Wärme

Nässe und Kälte machen es uns im Winter schwer. Die Betriebstemperatur unseres Körpers liegt bei etwa 37° Celsius. Damit der Körper diese Temperatur zuverlässig und gleichmäßig halten kann, benötigt er Hilfe von außen. Menschen, die ein großes Wärmebedürfnis haben und ihre empfindlichen Zonen schützen möchten oder aber diejenigen, die draußen in der Kälte aktiv sind, haben eines gemeinsam: Sie benötigen warme Kleidung und warme Wäsche. Hier hat sich die warme Wäsche besonders bewährt. Es bietet Produkte mit unterschiedlichen Angoraanteilen. Angora ist die High-Tech-Faser aus der Natur. Sie besteht aus Hohlfasern, reguliert den Wärmehaushalt, in dem sie die warme Luft direkt am Körper hält und Feuchtigkeit nach außen abführt. Die feine Verarbeitung der hautsympathischen Produkte sorgt für ein einzigartiges Tragegefühl auf der Haut. An den Problemzonen, – Rücken, Füße, Knie und Schulter – wird durch das natürliche Luftpolster des Angorahaares ein gezielter Wärmeschutz aufgebaut. Die Gelenke bleiben dadurch beweglich und die Muskulatur geschmeidig.

Bluthochdruck

Der Schlaganfall galt noch vor wenigen Jahren als typische Erscheinung, die nur ältere Menschen betrifft. Heutzutage ist aber bekannt, dass immer mehr jüngere Menschen darunter leiden. Dies zeigt eine Studie, die Anfang des letzten Jahres veröffentlicht wurde. Bluthochdruck ist der größte Risikofaktor für den Schlaganfall, der zu einer Verengung und zur Verkalkung der Blutgefäße führt. Diese stellt den Hauptgrund für den Verschluss von Blutgefäßen dar. Sind diese Gefäße verstopft, wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, es kommt zum Schlaganfall. Deshalb erleiden Patienten mit hohem Blutdruck häufiger einen Schlaganfall als Menschen mit normalem Blutdruck. Dabei spielt die Höhe des Bluthochdrucks eine entscheidende Rolle, denn mit der Höhe des Blutdrucks nimmt auch das Risiko zu, einen Schlaganfall zu erleiden. Intelligente Blutdruckmessgeräte können Risikopatienten helfen, selbst in der Schlaganfall-Prävention aktiv zu werden.

Venengesundheit

Venenleiden sind eine Volkskrankheit, jede 5. Frau und jeder 6. Mann sind betroffen. Die Betroffenen weisen veränderte Venen auf, meist ist eine Bindegewebsschwäche die Ursache. Müde Beine, geschwollene Knöchel, Kribbeln, Jucken oder stechende Schmerzen in den Beinen können Anzeichen eines Venenleidens sein. In der Regel verordnet der Arzt nach einer Venenmessung medizinische Kompressionsstrümpfe. Um eine wirkungsvolle Therapie zu erreichen, ist es notwendig, exakt an die Beine angepasste Kompressionsstrümpfe zu verwenden. Deshalb werden bei jeder Versorgung die Längen- oder Umfangmaße sorgfältig ermittelt, denn höchste Passgenauigkeit trägt zur Sicherheit des Therapieerfolges bei. Aber man kann auch selbst etwas tun: Kräftigen Sie Ihre Beine mit viel Bewegung, beispielsweise einem Venentrainer, dieser trainiert Ihre Wadenmuskulatur und fördert den venösen Rückfluss. Mit Hilfe eines Venenkissens entstauen Sie Ihre geschwollenen Beine. Wenn Sie Probleme beim An- und Ausziehen Ihrer Kompressionsstrümpfe haben, sollten Sie dafür eine speziell entwickelte An- und Ausziehhilfe verwenden.

Bandagen

Sowohl in Freizeit und Beruf, hier vor allem in Berufen mit starken körperlichen Belastungen als auch bei sportlichen Aktivitäten werden unsere Gelenke besonders beansprucht. Dies kann zu Abnutzungserscheinungen und Verletzungen führen. Bandagen schaffen hier in vielfältiger Art und Weise Abhilfe. Denn zum einen schützen sie während sportlicher Aktivitäten und beugen damit Verletzungen vor, zum anderen helfen Sie Ihnen dabei, sich nach Verletzungen schneller zu erholen. Bandagen stabilisieren das Gelenk optimal, sie helfen Schmerzen zu vermeiden und Folgeschäden aufzuhalten. Sie sind daher ideal beim Breitensport, bei vielen Freizeitaktivitäten und beugen arbeitsbedingten Belastungen der Muskelbereiche vor. Bitte denken Sie aber auch daran, immer einen Arzt zu konsultieren, wenn Sie Schmerzen oder eine Verletzung erlitten haben. Denn nur der Mediziner kann entscheiden, ob eine Bandage oder welche Ausführung am besten geeignet ist.

Bewegung

Um den Teufelskreis aus Bewegungseinschränkung und den daraus resultierenden Bewegungsmangel zu durchbrechen, sollten auch Senioren aktiv bleiben. Fakt ist jedoch, dass sich die Selbständigkeit mit zunehmendem Alter reduziert, vor allen Dingen wenn Gangunsicherheiten hinzukommen. Hier kommen Rollatoren zum Einsatz, denn diese bieten ihren Nutzern ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort. Wer auf einen Rollator angewiesen ist, sollte immer darauf achten, dass er richtig eingestellt und benutzt wird. Denn auch beim Gehen im Rollator kann man sich Rückenschmerzen zuziehen oder bestehende Rückenschmerzen verstärken. Reha-Patienten, die zum ersten Mal den Umgang mit einem Rollator lernen, sollten besonders auf eine rückengerechte Einstellung der Rollatoren achten: Die Griffe müssen tief gestellt sein – etwa in Beckenhöhe -, die Arme sollten gestreckt sein. So kann man dichter an die Gehhilfe herantreten und den Rücken gerade halten. Auch die Schultern bleiben unten und werden nicht mehr hochgezogen. Die Halswirbelsäule wird so geschont. Dies wiederrum motiviert die Anwender, regelmäßige Spaziergänge oder Ausflüge zu unternehmen und fördert die Rückengesundheit deutlich.

Auf all den angesprochenen Themen ist das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 ein idealer und kompetenter Ansprechpartner, denn mit seinen 12 Fachabteilungen und über 12 000 Produkten bietet es für alle Bereiche geeignete Hilfsmittel, die helfen, lindern und Problemlösungen schaffen. Die kompetente Beratung ist im Gesundheits-Fachhaus von Schlieben eine Selbstverständlichkeit. Freundlichkeit inbegriffen. Möchten Sie vorher mehr wissen über das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, dann informieren Sie sich unter www.vonschlieben.de Hier finden Sie auch eine Vielzahl von Produkten im Internet-Shop.

Der Trend geht zum Rollator

05. Januar 2015

Im Rahmen seiner Themenreihe „das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben setzt auf Gesundheit“ ein Informationsbeitrag zum Rollator. Es gibt sie mittlerweile in pink, als Leichtgewicht und man kann mit Ihnen Rumba tanzen lernen. Rollatoren haben ihren Makel als „Oma-Vehikel“ längst verloren. Rund 500 000 Stück werden von der vierrädrigen Gehhilfe pro Jahr verkauft. Laut einer Studie der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) stieg die Zahl der als Kassenleistung verordneten Gehwagen von 2009 bis 2012 um mehr als 50 %. In der Altersgruppe der 70- bis 79-jährigen habe es eine Steigerung von 75 % gegeben. In der Altersgruppe 60 – 69 Jahre sogar von 111 %. Die Gehhilfe ermöglicht es Menschen, sich trotz Mobilitätseinschränkung selbständig und sicher im Alltag zu bewegen. Insgesamt hat die DAK 2012 5,1 Mio Euro für Rollatoren ausgegeben.

Die DAK sieht diese Entwicklung kritisch. Rollatoren werden häufig zu schnell verschrieben. Dabei ist es besser, sich so lange wie möglich ohne Hilfsmittel fortzubewegen. Alle Maßnahmen, die Kraft und Beweglichkeit fördern und erhalten, sollten zuvor ausgeschöpft werden. Das können etwa Kurse zur Sturzprävention sein. Etliche Krankenkassen bezuschussen solche Kurse. Gleichzeitig ist die steigende Zahl von Rollatoren Ausdruck des demographischen Wandels. Es muss entschlossener auf die Bedürfnisse älterer Menschen reagiert werden. Noch immer gibt es zu viele öffentliche Gebäude, in denen Treppen den Zugang erschweren, oder Busse ohne absenkbaren Einstiegsbereich. Das schließt eine wachsende Bevölkerungsgruppe vom öffentlichen Leben aus.

Bei dem ärztlich verschriebenen Rollator beträgt die gesetzliche Zuzahlung 10% – max. jedoch 10 Euro. Wer kein Kassenmodell möchte, der kann durch eine eigene Zuzahlung beispielsweise einen teureren Rollator seiner Wahl kaufen. Standardmodelle gibt es bereits für unter 100 Euro. Prämiummodelle hingegen kosten zwischen 250 und 400 Euro und darüber noch deutlich hinaus. Wer viel mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte nicht nur auf das Gewicht des Gehwagens – schon ab 7 kg – achten, sondern auch auf sein problemloses Zusammenklappen.

Das Mobilitäts-Center vom Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 bringt Bewegung ins Leben. Denn es steht eine große Auswahl an verschiedensten Modellen von Rollatoren zur Auswahl bereit. Denn Rollatoren führen in die Aktivität. Sie bedeuten für viele ein attraktives Stück Freiheit und Selbstbestimmung. Das Problem und die Lebensgewohnheiten aber auch der Anspruch an Komfort und Aktionsradius bestimmen die Empfehlung.

Natürlich geht das Angebot des Mobilitäts-Centers von Schlieben über das Angebot von Rollatoren weit hinaus, denn es ist oft nur ein feiner Unterschied, ob man einen Rollator empfehlen sollte oder ein Dreirad oder Scooter. Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben hat eine große Vielfalt in der Funktionalität und Qualität anzubieten.

Das Angebot umfasst neben den Rollatoren Aktiv-Rollstühle, Buggys, Dreiräder, mechanisch und elektrisch, für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, Elektromobile, Einkaufshilfen mit Klappsitz, Einkaufshilfen mit Treppensteiger-Funktion, Fahrräder mit Elektromotor, Leichtgewichtsrollstühle, Leihrollstühle, Gehhilfen aller Art, Scooter 3- bzw. 4-rädrig, Stockroller mit Tasche, Treppensteighilfen usw.

Lassen Sie sich im Gesundheitsfachhaus von Schlieben kompetent beraten oder informieren Sie sich vorab im Internet unter www.vonschlieben.de, denn auch der Internetshop stellt eine Vielzahl von Rollatoren vor.

Weniger Schmerzen, mehr Beweglichkeit bei Gelenkbeschwerden

15. Dezember 2014

Im Rahmen seiner Themenreihe „das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben setzt auf Gesundheit“ ein Informationsbeitrag über Wissenswertes zu Gelenken, Knorpel und Arthrose.

Was ist eigentlich Arthrose?

Arthrose ist eine zunächst nicht entzündliche, später entzündliche, langsam fortschreitende Abnutzungserscheinung des Gelenkknorpels und der angrenzenden Knochenstruktur. Ihre Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt. Arthrose äußert sich in eingeschränkter Beweglichkeit und starken Schmerzen.

Bereits mit 35 Jahren hat 1/3 der Bevölkerung nach entsprechenden Markterhebungen arthrotische Veränderungen in mindestens einem Gelenk. Wegen ihrer großen Verbreitung und der Zunahme der durchschnittlichen Lebenserwartung muss die Arthrose inzwischen als Volkskrankheit angesehen werden. Besonders häufig betroffen ist das Kniegelenk, da dort die mechanischen Belastungen am größten sind.

Jedes Gelenk besteht aus zwei beweglichen, miteinander verbundenen Knochen, die an ihrer Kontaktfläche mit einem Gelenkknorpel überzogen sind. Die Gelenkkapsel ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet, die die Nährstoffe für den Knorpel aus dem Blut herausfiltert und gleichzeitig die Hyaluronsäure produziert, die mit der Flüssigkeit im Gelenk einen hochelastischen Schmierfilm, die Gelenkflüssigkeit, bildet. Dadurch wird die Reibung zwischen den Knorpelflächen der beiden Gelenkpartner auf ein Minimum reduziert.

Quellfähige Eiweißbausteine binden Wasser und geben dem Knorpel seine enorme Elastizität. Dadurch kann er hohe Druckkräfte auf eine große Fläche verteilen und auch den Knochen schützen. Gesunder Knorpel zeigt eine harte Konsistenz und besitzt viel Gewebewasser, so dass die Gelenkflüssigkeit eine entscheidende Rolle für die Knorpelfunktion spielt. Der Knorpel wird im Verlauf einer Erkrankung immer mehr zerstört. Die Knochen können aneinander reiben. Die Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels verursachen Bewegungseinschränkungen und Schmerzen.

Da der Knorpel keine Blutgefäße aufweist, müssen Nährstoffe große Strecken überwinden, um dorthin zu gelangen. Dieser Nährstofftransport ist störanfällig. Er kann nur dann gut funktionieren, wenn das Gelenk bewegt wird. Dosierte körperliche Bewegung und Sport erhöhen durch Flüssigkeitsverschiebungen die Knorpeldicke im Schnitt um etwa 5 %. Überschreitet allerdings die einwirkende Kraft die Belastungsfähigkeit des Knorpels, kann die knorpelige Gelenkfläche verletzt werden und sich eine Arthrose entwickeln. Solche Schäden können durch plötzliche Aufprallverletzungen im Alltag, Beruf und Sport auftreten oder durch lang einwirkende hohe Druckkräfte.

Der Schmier- und Gleitcharakter der Gelenkflüssigkeit beruht auf dem Gehalt an Hyaluronsäure. Dies ist eine Kohlehydratverbindung. Das Molekül ist sehr empfindlich und leicht zerstörbar, wenn die natürlichen Bedingungen verändert werden. Seine Hauptaufgabe besteht in der Regulation von Schmierung und Gleitfähigkeit im Gelenk.
Zur konservativen Therapie gehören eine ausgewogene Ernährung, angemessene Körperbelastung und physikalische Maßnahmen sowie Krankengymnastik. Teilweise ist die Einnahme von Medikamenten nicht zu vermeiden. In der Arthrose-Therapie mit Medikamenten muss man unterscheiden, ob es primär um die Bekämpfung entzündlicher Schübe im Rahmen der „aktivierten Arthrose“ geht oder um eine Dauertherapie im entzündungsfreien Intervall. In der Dauertherapie gibt es eine Reihe, den Knorpelabbau bremsender Medikamente oder Medizinprodukte, die als Injektion direkt in das Gelenk gespritzt werden. Sie enthalten Bestandteile des Gelenkknorpels bzw. der Gelenkflüssigkeit und dienen als deren Ersatz, verbessern die Schmiereigenschaften und stimulieren den Knorpelstoffwechsel.

Unterstützen kann man die konservative Therapie durch individuell definierte Bandagen. Hier ist das Gesundheitsfachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 der ideale Partner für kompetente Beratung. Es steht ein breites und tiefes Sortiment von verschiedenen Bandagen zur Verfügung, alles Produkte namhafter Hersteller. Vorab können Sie sich auch im Internet über die verschiedenen Lösungen informieren unter www.von-schlieben.de. Sollten alle konservativen Maßnahmen keinen Erfolg bringen, bleibt folgend nur die Operation mit einem künstlichen Kniegelenk. Hierüber kann nur der Facharzt, sprich Orthopäde/in entscheiden.

Was uns Lebensjahre bringt

01. Dezember 2014

Eigentlich weiß es jeder: Gesund ist es nicht, sein Leben als Schwergewichtiger mit Bier und Zigaretten vor dem Fernseher zu verbringen. Wie groß die schädlichen Effekte tatsächlich sind, die ein solch ungesunder Lebensstil mit sich bringt, haben Wissenschaftler zwischenzeitlich präzise ermittelt. Diese gesamte europäische Studie berichtet über den Zusammenhang von Ernährung, Lebensstilfaktoren und Krebs. Den Wissenschaftlern stand für ihre aktuellen Untersuchungen ein großer Datenschatz zur Verfügung: Seit nunmehr 20 Jahren werden die Lebensstilfaktoren von über einer halben Million Europäer sorgfältig dokumentiert. Allein das Zentrum betreut über 25 000 Studienteilnehmer. Deren Daten flossen in diese Erhebungen ein. Diese Daten sind von hoher Qualität, da die Teilnehmer im Verlauf der Studie mehrfach zu ihrem Lebensstil befragt worden sind.

Diese Studie rechnet, wie viele Jahre jedes einzelne Risikoverhalten von der durchschnittlichen Lebenserwartung eines heute 40-jährigen wegnimmt. Außerdem ermittelte sie die Auswirkungen der kombinierten Risiken. Das günstigste Risikoprofil und damit die größte Lebenserwartung hat demnach ein/e Nichtrauer/in mit einem Bodymaßindex (BMI – Berechnung: Körpergewicht (kg) dividiert durch Körpergröße (m²) – Fettleibigkeit beginnt mit einem BMI von 30) von 22,5 bis 24,9, der/die wenig Alkohol trinken, körperlich aktiv sind und wenig rotes Fleisch, dafür aber viel Obst und Gemüse essen: Diese Menschen dürfen sich im Alter von 40 auf 47,5 (Männer) bzw. sogar 48,7 weitere Lebensjahre (Frauen) freuen.

Betrachteten die Wissenschaftler die verschiedenen riskanten Lebensstilfaktoren jeweils einzeln, so schlägt das Rauchen am stärksten zu Buche. Raucht ein Mann über 10 Zigaretten pro Tag, so verliert er ganze 9,5 Jahre an Lebenserwartung, eine Frau ca. 7,3 Jahre. Auch ein moderater Konsum von weniger als 10 Zigaretten pro Tag reduziert die Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern immerhin noch um etwa 5 Jahre.

Weitere Lebensstilfaktoren, die zu einem deutlichen Verlust an zu erwartenden Lebensjahren führen, sind starker (mehr als 4 Drinks/Tag) Alkoholkonsum (3,1 Jahre, nur Männer) und hoher Verzehr an rotem Fleisch (2,4 Jahre Frauen, 1,4 Jahre Männer), aber auch ein Bodymaßindex von unter 22,5 kg/m² verringert die Lebenszeit (3,5 Jahre Männer, 2,1 Jahre Frauen). Ein Mangel an körperlicher Aktivität macht sich nicht durch einen signifikanten Verlust an Lebenserwartung bemerkbar.

Bei vielen Menschen bleibt es jedoch nicht bei einer einzigen ungesunden Angewohnheit. Um das zu berücksichtigen, errechneten die Forscher, welche Effekte eine Kombination dieser riskanten Lebensstilfaktoren mit sich bringt. Demzufolge büßt ein schwergewichtiger und gleichzeitig starker Raucher, der viel trinkt und viel rotes Fleisch verzehrt, gegenüber den Mitmenschen mit günstigstem Risikoprofil bis zu 17 Jahre an Lebenserwartung ein. Bei einer Frau waren es laut Studie annähernd 14 Jahre. Oft werden wissenschaftliche Hinweise auf einen gesunden Lebensstil als erhobener Zeigefinger empfunden und deswegen ist es von großem Vorteil, dass Wissenschaftler zwischenzeitlich ganz genau beziffern können, was jeder Einzelne an Lebenszeit gewinnen kann, wenn er frühzeitig auf ungesunde Angewohnheiten verzichtet.

Das beste Gegenmittel gegen diese Risikofaktoren sind insbes. viel Bewegung und Sport, die man wie selbstverständlich mindestens 3 x wöchentlich in sein Tagesprogramm einplanen sollte. Dazu können Sie kompetente Beratung im Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 erfahren, denn dort steht eine Ernährungsfachkraft zur Beratung zur Verfügung. Für sportliche Aktivitäten verfügt die Abteilung Fitness über ein breit gefächertes Sortiment, wie zum Beispiel Blutdruckmessgeräte, Pulsmesser, Schrittzähler usw. Darüber hinaus können Sie sich im Internet unter www.vonschlieben.de informieren.

Ab 35 Jahren zum Check-Up: Gesetzlich Versicherte können kostenlos verschiedene Vorsorgeuntersuchungen nutzen

17. November 2014

Im Rahmen seiner Themenreihe „das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben setzt auf Gesundheit“ ein Informationsbeitrag für Möglichkeiten eines Check-up ab 35 Jahren für gesetzlich Versicherte.

Zum Arzt zu gehen, obwohl man gar nicht krank ist, kann sich lohnen. Viele Krankheiten – wie Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte – beginnen unauffällig, können aber zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Deshalb sollte man folgende kostenlose Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig nutzen, sie werden von der Krankenkasse bezahlt.

Gesetzlich Versicherte ab dem vollendeten 35. Lebensjahr haben alle 2 Jahre Anspruch auf Früherkennung von Herz-, Kreislauf-, Nieren- und Zuckererkrankung (Diabetes). Die Untersuchung startet mit einem Gespräch, der sog. Anamnese. Es werden Vorerkrankungen und Krankheiten von Familienmitgliedern sowie aktuelle Beschwerden erfragt. Es folgt eine vollständige körperliche Untersuchung. Dabei werden Herz, Lunge, Kopf, Hals, Bauch, Bewegungsapparat, Nervensystem und Sinnesorgane überprüft. Anhand einer Blutprobe können Cholesterin- und Blutzuckerwerte festgestellt werden. Durch das Messen des Blutdrucks können Herz-Kreislauferkrankungen frühzeitig erkannt werden. Eine Untersuchung des Urins kann Hinweise auf Nieren- und Blasenerkrankungen geben. Abschließend informiert der Arzt über die Ergebnisse des Check-ups und gibt Tipps für eine gesunde Lebensweise. Bei Verdacht auf eine Krankheit folgen dann weiterführende Untersuchungen.

Bei der Hautkrebs-Früherkennung wird die komplette Haut inklusive des behaarten Kopfes, aller Hautfalten, der Nägel und der sichtbaren Schleimhäute untersucht. Das kann beim Hausarzt aber auch bei speziell geschulten Hausärzten stattfinden. Dann erfolgt bei verdächtig erkannten Pigmentflecken eine Überweisung zum Hautarzt. Neben der Ganzkörperuntersuchung gehören zur Hautkrebs-Früherkennung eine Beratung zum Krankheitsrisiko des Patienten und Verhaltenstipps zum Schutz vor Hautkrebs. Das Hautkrebs-Screening sollte alle 2 Jahre erfolgen, bei erhöhtem Risiko in kürzeren Abständen.

Bei der Darmkrebs-Früherkennung kann ab dem 50. Lebensjahr bis zum 54. Lebensjahr eine Tastuntersuchung des Enddarms und ein chemischer Schnelltest auf okkultes Blut im Stuhl erfolgen. Ebenfalls zur Früherkennung von Darmkrebs können Männer und Frauen ab 55 Jahren zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren oder wahlweise einen chemischen Stuhltest im Abstand von 2 Jahren in Anspruch nehmen.

Die Prostata-Untersuchung für Männer gilt ab dem 45. Lebensjahr, angeboten als eine urologische Vorsorge zur Früherkennung von Prostata-Krebs. Hierzu gehören neben einer Befragung nach Veränderungen bzw. Beschwerden eine Inspektion und Abtastung des äußeren Genitals, eine Tastuntersuchung der Prostata vom Enddarm aus sowie eine Befundmitteilung mit anschließender Beratung.

Für die Krebs-Früherkennung bei Frauen haben diese ein Anrecht ab 20 Jahren auf eine jährliche Genitaluntersuchung zur Krebs-Früherkennung. Ab dem 30. Lebensjahr kommen dann im Zuge der Brustkrebsvorsorge ein Abtasten der Brust und Achselhöhlen dazu, außerdem erfolgt eine Anleitung zur regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust.

Bei einem Mammographie-Screening haben Frauen ab 50 Jahren die Möglichkeit, sich alle 2 Jahre einer Mammographie der Brust zu unterziehen. Ziel des Screenings ist es, Brustkrebs früh zu erkennen und dadurch die Heilungschancen zu erhöhen. Die teilnahmeberechtigten Frauen werden dazu von einer zentralen Stelle der Krankenkassenverbände und der Kassenärztlichen Vereinigung schriftlich eingeladen. In größeren Städten gibt es eigene Mammographie-Zentren, im ländlichen Raum wird die Untersuchung in mobilen Stationen durchgeführt.

Vor der Untersuchung empfehlen Fachleute auf Deos und Cremes im Brust- und Achselbereich zu verzichten, da diese einen in der Röntgenaufnahme sichtbaren Film auf der Haut hinterlassen. Für die Untersuchung muss der Oberkörper freigemacht werden. Deshalb sollte man Kleidung wählen, die sich leicht ablegen lässt. Zur Untersuchung tritt die Frau vor das Mammographie-Gerät. Die Aufnahmen werden im Stehen gemacht. Zwischen zwei strahlendurchlässigen Plexiglasscheiben wird die Brust möglichst flach zusammengedrückt. Je nach Beschaffenheit der Brust wird dieses von Frauen öfter zwar als unangenehm oder schmerzhaft empfunden. Je stärker die Brust zusammengedrückt wird, desto aussagekräftiger ist aber schließlich das Röntgenbild. Jeweils zwei Aufnahmen, einmal von oben nach unten und einmal schräg zur Seite, werden erstellt. Es entstehen zweidimensionale Schwarz-Weiß-Bilder vom Brustgewebe. Der Arzt/die Ärztin kann sich durch den Abgleich der Bilder einen Eindruck von der Struktur und möglichen Veränderungen verschaffen.

Außerdem wird von den Krankenkassen ab 18 Jahren zweimal im Kalenderjahr eine zahnärztliche Kontrolluntersuchung angeboten. Die Untersuchung umfasst eine eingehende Begutachtung von Zähnen und Zahnfleisch. Bei Bedarf werden Zahnsteinentfernung, Röntgenuntersuchung oder Sensibilitätsprüfung der Zähne vorgenommen. Zusätzlich sinnvoll ist eine professionelle Zahnreinigung zweimal im Jahr. Bei der Zahnvorsorge bestehen Selbstzahlerkosten von 50,- €.

Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge sind dies wichtige Hinweise, die man als Versicherter/Versicherte wissen sollte. Deswegen hat das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 sich dieses Themas angenommen und informiert. Wenn Sie zu diesem Thema weitere Fragen haben, wird Sie das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 gern kompetent weiter beraten. Bei einem Besuch in der Sonnenstraße 7 lernen Sie das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben mit seinen 16 Fachabteilungen und über 12 000 Produkten auf Wunsch oder bei Interesse näher kennen. Zu einem unverbindlichen Gespräch oder individueller Beratung sind Sie gern eingeladen. Wir freuen uns auf Sie.

DIE RICHTIGE HILFSMITTEL-VERSCHREIBUNG. RAT UND HILFE FÜR DEN PATIENTEN

12. November 2014
  1. Im Rahmen seiner Themenreihe „das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben setzt auf Gesundheit“ ein Informationsbeitrag für die richtige Hilfsmittelverschreibung. Wichtig zu wissen: Es besteht freie Lieferantenwahl. Das ist gleich zu setzen, wie der/die Patient/in auch freie Arztwahl hat. Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7, ist Lieferant und Hilfsmittelversorger aller Krankenkassen.

    In der Regel informiert sich ein Patient, wenn ein Hilfsmittel benötigt wird im Vorfeld in einem Gesundheitsfachhaus oder Sanitätshaus. Das Fachgeschäft kann grundsätzlich nur eine Empfehlung aussprechen. Denn die Beurteilung des Krankheitsbildes, die Therapie und die Verordnung der Hilfsmittel gehört in die Hände von Ärzten/innen, denen der Patient sein Vertrauen schenkt.

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Das Rezept, welches der Arzt/die Ärztin ausstellt ist zu befolgen, denn der Arzt/die Ärztin trägt die Verantwortung für die richtige Verodnung. Das Gesundheitsfachhaus oder Sanitätshaus kann hierfür Hilfsmittel verschiedener Hersteller berücksichtigen. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass die Produkte in Qualität und Funktion gleichberechtigt sind und eine Hilfsmittelnummer (Zulassungsnummer der Krankenkasse) haben. Ohne diese Hilfsmittelnummer ist äußerst selten eine Zusage der Kostenübernahme zu bekommen.

Der Patient sollte sein Rezept in der Arztpraxis auf folgende Punkte überprüfen:

  1. Die Patientendaten mit Kostenträger sind bei der Arztpraxis durch die Versicherungskarte gespeichert.
  2. Wichtig ist das Ausstellungsdatum. Denn die Hilfsmittelverordnung sollte innerhalb von 4 Wochen eingelöst werden. Dies wird von den Krankenkassen gefordert. Letztlich soll die Verordnung schnelle Besserung mit sich bringen und das Fachgeschäft ist angewiesen, das Ausstellungsdatum der Krankenkasse mitzuteilen. Verspätete Abgaben werden nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen akzeptiert.
  3. Das Hilfsmittel muss genau beschrieben sein. Zum Beispiel: Kompressionsstrümpfe, Druckstärke = Kompressionsklasse, Länge, Befestigungsarzt (z.B. Haftrand), idealerweise Hilfsmittelnummer.
    Anmerkung: Bei Handgelenkbandagen gibt es verschiedene Ausführungen. Die Ausführung muss vom Arzt explizit festgelegt sein. Die Preisgestaltung der einzelnen Krankenkassen ist sehr unterschiedlich und wird nicht immer von jeder Krankenkasse voll bezahlt. Es können Differenz-Aufzahlungen neben der gesetzlichen Zuzahlung entstehen.
  4. Die Diagnose kann von der Arztpraxis beschrieben sein oder aber auch verschlüsselt sein durch Buchstaben und Zahlen. Das ist ebenfalls korrekt.
  5. Stempel der Arztpraxis mit Unterschrift des Arztes/der Ärztin.
  6. Ist der Patient/die Patientin von der gesetzlichen Zuzahlung befreit, muss dem

    Gesundheitsfachhaus oder Sanitätsfachhaus diese Befreiung vorgelegt werden. Aus dem Rezept ist es für das Gesundheitsfachhaus oder Sanitätshaus nicht erkenntlich. Grundsätzlich gilt, dass von dem Fachgeschäft keine Änderungen vorgenommen werden dürfen, sondern nur der Arzt/die Ärztin kann eine Korrektur mit persönlicher Unterschrift dokumentarisch festlegen.

    Jetzt hat der Patient/die Patientin ein korrektes Rezept = Dokument in der Hand und hat freie Lieferantenwahl. Das ist gleichzusetzen wie der Patient/die Patientin auch die freie Arztwahl hat.

Die orthopädischen Hilfsmittel gibt es nur in zugelassenen Fachgeschäften. Die Abgabe in der Arztpraxis ist unzulässig und gesetzlich verboten. Ausnahme: Notfälle.

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Es ist noch anzumerken, im Gegensatz zu den Ausführungen der Auslieferung innerhalb von 4 Wochen, dass nicht alle verordneten Hilfsmittel davon betroffen sind. Häufig muss das Gesundheitsfachhaus oder Sanitätsfachhaus für den Patienten/die Patientin einen Kostenvoranschlag an die Krankenkasse abgeben. Dann wir das Hilfsmittel erst nach Genehmigung durch die Krankenkasse bereitgestellt.

Als informierte/r Patient/in können Sie besser entscheiden und wählen.

Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 bedankt sich für Ihr Interesse. Haben Sie noch weitere Fragen, dann lassen Sie sich von uns beraten. Wir kennen uns aus.

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Heilen mit Salz und Sole

03. November 2014

Im Rahmen seiner Themenreihe „das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben setzt auf Gesundheit“ ein Informationsbeitrag zum Thema Sole wirkt vielfältig.

Salz als Gewürz reguliert den Flüssigkeits- und Mineralhaushalt und legt damit die Grundlage für einen funktionierenden Stoffwechsel. Da es der Körper nicht selbst herstellen kann, sind wir auf die Zufuhr mit der Nahrung angewiesen. Einst war Salz selten und so kostbar wie Gold. Heutzutage nehmen wir durch Fertigprodukte und Fast-Food oft mehr als die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Menge von 6 g täglich auf. Unabhängig davon werden Salz jedoch auch zahlreiche, gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Dies gilt insbes. für natürliches Salz, das neben Natrium und Chlor noch weitere essentielle Mineralien wie Magnesium, Kalium, Kalzium, Sulfat, Bor und Eisen sowie Spurenelemente enthält. Sole, also salziges Wasser natürlichen Ursprungs, ist ein anerkanntes Heilmittel. So kann es sowohl äußerlich, etwa in Form von Bädern oder Umschlägen, als auch innerlich als Trinkkur oder Inhalation angewendet werden. Sole kann im Wesentlichen bei folgenden Beschwerden helfen:

Sole-Bäder heißt Baden in Salzwasser. Dies kann Hauterkrankungen lindern. Regelmäßige Salzbäder haben sich insbes. bei Hautleiden wie Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte bewährt. Außerdem wird die Sole von der Haut ins Blut aufgenommen und wirkt so regulierend auf den Kreislauf, die Drüsenfunktionen, die Muskulatur sowie die Ausscheidungsorgane wie Nieren und Blase. Auch Menschen mit Bluthochdruck profitieren hiervon. So kommt es über den Spannungseffekt und die Wärme zu einer Erweiterung der kleinen Gefäße, wodurch der Blutdruck sinkt. Für Patienten mit rheumatischen Muskelerkrankungen, Rücken- und Gelenkbeschwerden sind Salzwasserbäder ebenfalls gut geeignet, da hierbei die Last des Körpergewichts entfällt. Bei der Anwendung benutze man möglichst medizinisches Badesalz, löst dieses in heißem Wasser auf und vermischt es anschl. mit Wasser, bis eine Badetemperatur von 37 bis 38°C erreicht ist. Nun etwa 20 – 30 min. baden, danach das Salzwasser nicht abduschen, sondern nur abstreifen, damit die darin enthaltenen Bestandteile auf der Haut noch nachwirken können. In einen Bademantel gehüllt mind. 30 min. ausruhen. Um einen therapeutischen Effekt zu erzielen, Salzbäder regelmäßig, 2 – 3 Mal pro Woche einen Monat lang durchführen. Nach einer mehrwöchigen Pause kann eine Wiederholung erfolgen.

Sole-Umschläge und –auflagen verwendet man bei Prellungen, Verstauchungen oder Sehnenscheidenentzündung. Hier haben sich kalte Umschläge am besten bewährt. Bei Muskelverspannungen und Gelenkbeschwerden können Salzauflagen helfen. Wadenwickel mit Salz entfalten bei Fieber eine stärkere Wirkung als herkömmliche Wickel. Sogenannte Salzsocken haben sich besonders bei chronisch kalten Füßen sowie Gicht bewährt. Hierzu verwendet man ein sauberes Leinen- oder Baumwolltuch und tauche es in eine 3- bis 5%ige Sole-Lösung. Dann gut auswringen und auf die betreffende Stelle legen. Bei Fieber Mullwindeln in handwarmer Sole-Lösung tränken und auswringen. Locker zwischen Knie und Knöchel anlegen, Gelenke frei lassen und Beine mit einem Badetuch bedecken. Sind die Innentücher noch etwa 5 – 10 min. körperwarm, den Vorgang insges. 3 Tage lang ein- bis zweimal täglich wiederholen. Für Salzsocken saubere Baumwollsocken verwenden, ebenfalls gut auswringen und dann anziehen. Füße in ein trockenes Handtuch einwickeln. Für eine Salzauflage ein trockenes Leinensäckchen mit Natursalz auf 50 – 70°C erwärmen und auf die schmerzende Stelle legen.

Sole-Inhalationen bewähren sich insbes. bei Asthma oder Bronchitis, wirken entzündungshemmend und antibakteriell, befeuchten die Schleimhäute der Atemwege und wirken schleimlösend. Gleichzeitig beugt das regelmäßige Einatmen feiner Salzwassertröpfchen Atemwegs- und Erkältungskrankheiten vor. Regelmäßige Nasenspülungen mit Salzwasser haben sich bei Schnupfen und Heuschnupfen insbesondere bewährt. Für eine Sole-Inhalation Natursalz in 2 Litern heißem Wasser auflösen, mit einem großen Handtuch über dem Kopf den Dampf 10 – 15 min. lang inhalieren. Sollten mit diesen „Hausmitteln“ die Beschwerden nicht aufhören, dann bitte einen Arzt aufsuchen.

Sole-Tinkturen gelten als antibakteriell und stärken die Mundflora. Dementsprechend ist Gurgeln mit Salzwasser auch ein gutes Mittel bei Halsschmerzen. Die Zahnbürste mit konzentrierter Sole beträufeln und die Zähne damit putzen. Kein ungelöstes Salz verwenden. Die kleinen, scharfen Kristalle können durch den Abrieb den Zahnschmelz schädigen. Zur Stärkung der Mundflora den Mund 30 sec. lang mit einer Mischung aus Sole und Wasser spülen. Bei Halsschmerzen Salz in ein Glas warmes Wasser geben und mehrmals am Tag damit gurgeln.

Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 verfügt über eine eigene Salzgrotte und stellt damit ein Symbol für die wohltuende Kraft der Sole dar. Hier können Sie Platz nehmen und erleben, wie sich die Wirkung darstellt. Meersalz, gelöst und fein vernebelt hilft, wie dargestellt, insbesondere den Atemwegen bei Asthma, Bronchitis, Emphysem und Mukoviszidose, aber auch bei Heuschnupfen, Allergien und Hautkrankheiten ist die Reaktion positiv, insbesondere Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne oder Pilze gehören in das beeindruckende Leistungsspektrum dieses Systems. Regelmäßige Behandlungen sind sinnvoll. Holen Sie sich das gesunde Reizklima nach Hause, dann können Sie davon profitieren.

Das Gesundheitsfachhaus von Schlieben verfügt über ein reichhaltiges Programm von Inhaliergeräten aller namhaften Hersteller. Wenn Sie zu Salz und Sole sowie ihren Anwendungsgebieten weitere Fragen haben, wird Sie das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 gern kompetent weiter beraten oder informieren Sie sich vorher im Internet unter www.von-schlieben.de. Eine Vielzahl der über 12 000 Produkte aus 16 Fachabteilungen können Sie auch im Internet-Shop bestellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Sonnenstraße 7 zu kompetenter Beratung oder auch gern auf unserer Homepage.

Die richtige Hilfmittel-Verschreibung: Rat und Hilfe für den Patienten

20. Oktober 2014

Im Rahmen seiner Themenreihe „das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben setzt auf Gesundheit“ ein Informationsbeitrag für die richtige Hilfsmittelverschreibung. Wichtig zu wissen: Es besteht freie Lieferantenwahl. Das ist gleich zu setzen, wie der/die Patient/in auch freie Arztwahl hat. Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7, ist Lieferant und Hilfsmittelversorger aller Krankenkassen.

In der Regel informiert sich ein Patient, wenn ein Hilfsmittel benötigt wird im Vorfeld in einem Gesundheitsfachhaus oder Sanitätshaus. Das Fachgeschäft kann grundsätzlich nur eine Empfehlung aussprechen. Denn die Beurteilung des Krankheitsbildes, die Therapie und die Verordnung der Hilfsmittel gehört in die Hände von Ärzten/innen, denen der Patient sein Vertrauen schenkt.

Das Rezept, welches der Arzt/die Ärztin ausstellt ist zu befolgen, denn der Arzt/die Ärztin trägt die Verantwortung für die richtige Verodnung. Das Gesundheitsfachhaus oder Sanitätshaus kann hierfür Hilfsmittel verschiedener Hersteller berücksichtigen. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass die Produkte in Qualität und Funktion gleichberechtigt sind und eine Hilfsmittelnummer (Zulassungsnummer der Krankenkasse) haben. Ohne diese Hilfsmittelnummer ist äußerst selten eine Zusage der Kostenübernahme zu bekommen.

Der Patient sollte sein Rezept in der Arztpraxis auf folgende Punkte überprüfen:

  1. Die Patientendaten mit Kostenträger sind bei der Arztpraxis durch die Versicherungskarte gespeichert.
  2. Wichtig ist das Ausstellungsdatum. Denn die Hilfsmittelverordnung sollte innerhalb von 4 Wochen eingelöst werden. Dies wird von den Krankenkassen gefordert. Letztlich soll die Verordnung schnelle Besserung mit sich bringen und das Fachgeschäft ist angewiesen, das Ausstellungsdatum der Krankenkasse mitzuteilen. Verspätete Abgaben werden nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen akzeptiert.
  3. Das Hilfsmittel muss genau beschrieben sein. Zum Beispiel: Kompressionsstrümpfe, Druckstärke = Kompressionsklasse, Länge, Befestigungsarzt (z.B. Haftrand), idealerweise Hilfsmittelnummer. Anmerkung: Bei Handgelenkbandagen gibt es verschiedene Ausführungen. Die Ausführung muss vom Arzt explizit festgelegt sein. Die Preisgestaltung der einzelnen Krankenkassen ist sehr unterschiedlich und wird nicht immer von jeder Krankenkasse voll bezahlt. Es können Differenz-Aufzahlungen neben der gesetzlichen Zuzahlung entstehen.
  4. Die Diagnose kann von der Arztpraxis beschrieben sein oder aber auch verschlüsselt sein durch Buchstaben und Zahlen. Das ist ebenfalls korrekt.
  5. Stempel der Arztpraxis mit Unterschrift des Arztes/der Ärztin.
  6. Ist der Patient/die Patientin von der gesetzlichen Zuzahlung befreit, muss dem Gesundheitsfachhaus oder Sanitätsfachhaus diese Befreiung vorgelegt werden. Aus dem Rezept ist es für das Gesundheitsfachhaus oder Sanitätshaus nicht erkenntlich.

Grundsätzlich gilt, dass von dem Fachgeschäft keine Änderungen vorgenommen werden dürfen, sondern nur der Arzt/die Ärztin kann eine Korrektur mit persönlicher Unterschrift dokumentarisch festlegen.
Jetzt hat der Patient/die Patientin ein korrektes Rezept = Dokument in der Hand und hat freie Lieferantenwahl. Das ist gleichzusetzen wie der Patient/die Patientin auch die freie Arztwahl hat.

Die orthopädischen Hilfsmittel gibt es nur in zugelassenen Fachgeschäften. Die Abgabe in der Arztpraxis ist unzulässig und gesetzlich verboten. Ausnahme: Notfälle.

Es ist noch anzumerken, im Gegensatz zu den Ausführungen der Auslieferung innerhalb von 4 Wochen, dass nicht alle verordneten Hilfsmittel davon betroffen sind. Häufig muss das Gesundheitsfachhaus oder Sanitätsfachhaus für den Patienten/die Patientin einen Kostenvoranschlag an die Krankenkasse abgeben. Dann wir das Hilfsmittel erst nach Genehmigung durch die Krankenkasse bereitgestellt.

Als informierte/r Patient/in können Sie besser entscheiden und wählen.

Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7 bedankt sich für Ihr Interesse. Haben Sie noch weitere Fragen, dann lassen Sie sich von uns beraten. Wir kennen uns aus.

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001