Die Senioren 65 plus wollen heutzutage in ihren 4 Wänden bleiben und alt werden. Das erfordert einige Voraussetzungen. Die Zahl der Senioren steigt stetig an und damit auch die vernünftige Gestaltung oder Umgestaltung der Räumlichkeiten.
Die Ergebnisse der Berechnungen der Marktforschungsinstitute sind ziemlich eindeutig. Die Senioren 65 plus werden zwischen 2010 und 2030 um ca. 30% +/- ansteigen. Die Tendenz ist steigend. Dieser demografische Wandel erfordert in vielen Fällen Umdenken und die Märkte müssen sich auf diese neuen Herausforderungen einstellen. Denn die Mehrzahl der Generation 65 plus hat trotz Alternativen wie Seniorenwohnheimen bis zu Residenzen mit Komplettservice oder selbst Wohngemeinschaften nur den einen Wunsch: In den eigenen 4 Wänden leben und bleiben: Ca. 90% der Generation 65 plus wohnt in normalen Wohnungen. Hier will man selbstständig im vertrauten Umfeld weiterleben. Nun ist es nicht jedem Haushalt vergönnt über die wirtschaftlichen Mittel zu verfügen, die einen altersgerechten Umbau der Wohnung oder des Hauses vorzunehmen. Auch wenn große Umbaumaßnahmen nicht in Frage kommen, kann man mit kleinen Veränderungen in der Wohnung viel für das Älterwerden tun. Zum Beispiel sollte man für Barrierefreiheit sorgen. Stolperfallen wie Türschwellen, Kabel, Fußbodenkanten sollten entfernt oder zumindest entschärft werden. Lichtschalter und Telefon sollten leicht erreichbar sein. In der Küche kurze Wege schaffen. Ein Stehhocker erleichtert das Kochen. Besonders wichtig ist es, im Hygienebereich von Bad und WC Sicherheit zu schaffen um den notwendigen Anforderungen gerecht zu werden.
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Einige Beispiele: Der schwenkbare Wannensitz oder ein Wannenlift erleichtern die Körperhygiene in der Badewanne. Rutschfeste Fußmatten verhindern die Gefahr von Stürzen mit oft fatalen Folgen. Haltegriffe in der möglichst ebenerdigen Dusche sorgen für Standsicherheit. Ein Duschhocker ermöglicht das Sitzen in der Dusche. Das möglicherweise anstrengende Stehen in der Dusche entfällt. Eine Toilette mit den verschiedenen möglichen Haltegriffen, auch hochklappbar, und erhöhtem Sitz erleichtern den Gang zum WC. Auch stabile Griffe neben den Waschbecken bieten mehr Sicherheit. Für Rollstuhlfahrer sollte das Becken höhenverstellbar sein. Wer umbaut sollte an die Breite von 90 Zentimeter bei Bad und WC denken, dass man mit Rollstuhl oder Rollator bequem hindurch kommt.
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