Artikel mit Hüftprotektoren als Stichwort

Was kann man gegen Osteoporose tun?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Was kann man gegen Osteoporose tun:

Ziel: Weiter mitten im Leben zu stehen.

Aktuelle Informationen aus dem

Gesundheits-Fachhaus von Schlieben,

München.

Osteoporose – was ist das? Es ist die Verminderung der knöchernen Gerüstsubstanz der Knochenrinde – und bälkchen. Die Knochen werden porös und brechen leichter. Genauer gesagt: Die Osteoporose ist eine Erkrankung des gesamten knöchernen Skeletts, bei der sich die Knochenmasse verringert und die mikroarchitektonische Qualität des Knochengewebes verschlechtert.

Allein in Deutschland sind fast sieben Millionen Menschen vom Knochenschwund betroffen. Von ihnen sind alleine schon zwei Millionen Frauen und 800.000 Männer an Osteoporose mit Wirbelkörperbrüchen erkrankt. Jedes Jahr erleiden etwa 205.000 Patienten Wirbelkörperbrüche und ca. 130.000  Patienten Oberschenkelhalsbrüche. Jede vierte Frau über 50 Jahre lebt mit diesem Risiko.

Männer sind ebenso betroffen.

Osteoporose verursacht unerträgliche Schmerzen und ist zwischenzeitlich zu einer Volkskrankheit in unserer

Gesellschaft geworden. Was viele nicht wissen: Betroffene können in der Regel nicht mehr selbstständig aktiv sein. Z.B Staubsaugen wird zum unüberwindlichen Hindernis, Einkäufe selbst die Treppe hinauf zu tragen zum unmöglichen Unterfangen, an Gartenarbeit ist kaum noch zu denken usw.

Ursprünglich als „Alterskrankheit“ definiert können sogar Jüngere die Knochenstruktur eines alternden Menschen haben. Meist liegt Kalzium- und Vitamin – D –Mangel vor. Im wesentlichen sind die Ursachen Magersucht und Diätfehler, Darmerkrankungen, Hormonveränderungen bei Schwangerschaft und Menopause. Andere Krank- heitsbilder kommen hinzu.

Die so genannte primäre Osteoporose ist in ihren Ursachen noch ungeklärt. Sie betrifft hauptsächlich Frauen nach den Wechseljahren und hängt wahrscheinlich mit Östrogenmangel zusammen.

Um das Risiko einer Osteoporoseerkrankung rechtzeitig zu erkennen, wird von Fachärzten empfohlen, die Knochendichte vorsorglich mit einem DXA-Gerät messen zu lassen. Bestimmbar ist die Knochendichte auch durch die Computertomografie.

Aber wie auch immer man das Problem dreht, es sind immer Gefahren vorhanden. So gilt es natürlich, Stürze zu vermeiden, deren Folgen unübersehbar sind und die Lebensqualität erheblich einschränken können, von „Schlimmerem“ zu schweigen. Insbesondere ältere Menschen leiden an Krankheiten mit erhöhter Sturzgefahr. Hier heißt es im Haus wie im Freien Schuhe mit flachen Absätzen zu tragen, mit Stoppersocken ins Bett gehen, immer eine Hand zum Festhalten oder Abstützen frei zu haben, Einkäufe nur mit Rucksack oder Rollator transportieren, schlecht beleuchtete Straßen und Zugänge meiden, Sehvermögen prüfen und ggf. korrigieren, lose Bodenbeläge in der Wohnung entfernen, Regale und Schränke nur bis Augenhöhe nutzen. Badezimmer mit

Handgriffen, barrierefreier Sitzdusche und rutschfestem Boden ausstatten und vieles mehr.

Was aber tun, wenn mehr von Nöten ist…? Natürlich wird darüber der Facharzt entscheiden.

Wenn es um Hilfsmittel geht ist das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München sicher der erfahrene Partner, der sich mit dem Thema Osteoporose auseinandergesetzt hat. Im wesentlichen sind es neben den technischen Hilfsmitteln 2 Produktentwicklungen, die das Leben erleichtern.

Eine aktuelle Studie, die im Jahr 2004 veröffentlicht wurde, hat die Wirkung einer Orthese – eines Stützkorsetts – nachgewiesen. Hierbei handelt es sich nicht um starre Korsette zur Ruhigstellung, sondern ganz im Gegenteil. Denn man hat erkannt, dass neben der medikamentösen Therapie Bewegung und Muskelaktivität für den Knochenaufbau entscheidend sind.

Zur Förderung von Beweglichkeit und Mobilität wurden neuartige Orthesen mit aktiven Funktionen entwickelt: z.B. die Rückenorthese Spinomed, deren sensationeller Erfolg wissenschaftlich belegt wurde.

Sie richten den Oberkörper auf und aktivieren die Rumpfmuskulatur. Kräftige Muskeln stützen die Wirbelsäule, stärken die Knochen und helfen, weiteren Frakturen vorzubeugen. Und darüber hinaus können die osteoporosebedingten Schmerzen reduziert werden die es dem Patienten ermöglichen, den Alltag aktiver zu gestalten und wieder mehr Lebensqualität zu erreichen.

Der zweite Ansatz ist die Vorbeugung bei Sturzgefahr. Hier wurden für die Sicherheit neue Hüftprotektoren

entwickelt. Bei der Analyse dieser Produkte stellte sich heraus, dass kein Patient beim Tragen eines Hüftprotektors eine Hautschädigung erlitt. Das Tragen wurde als bequem und leicht empfunden. Eine Studie kommt weiter zu dem Schluss, dass theoretisch 90 Prozent aller Hüftfrakturen bei Stürzen durch das Tragen von Protektoren verhindert werden können.

Bei einem Sturz lenken die Schalen die Wucht ab und sorgen dafür, dass die Aufprall-Energie in das umliegende Weichteilgewebe umgeleitet wird.

Die Protektoren gibt es in großer Modellvielfalt – z.B. auch mit  herausnehmbaren oder fest integrierten soft-pads anstelle Hartschalen.

Über Osteoporose und Hilfsmittel referierte Herr Dr.

Andreas Stein, Internist und Rheumatologe im

Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München unter dem Thema: Was kann man tun für Lebensqualität und gegen Schmerzen.

Vorsicht Sturzgefahr: Hüftprotektor

Freitag, 20. November 2009

Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München hat sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt.

Stürze, vor allem im Alter, werden zu einem immer  größeren Problem: so stürzt jeder dritte Mensch ab 65 Jahren in Deutschland mindestens einmal pro Jahr. Bei den über 80-jährigen sind es sogar mehr als die Hälfte. Für einen Großteil der gestürzten Personen ist der Sturz mit Verletzungen und langwierigen Krankenhausaufenthalten verbunden. Besonders gefürchtet sind Oberschenkelhalsbrüche, die häufig – neben der Behandlung im Krankenhaus – über eine lange Zeit Reha-Maßnahmen erforderlich machen. In manchen Fällen heilen sie sogar nicht mehr vollständig aus und können in die Invalidität oder Pflegebedürftigkeit führen.

Sieht man sich das noch genauer an, dann erleiden rund 400.000 ältere Menschen pro Jahr Knochenbrüche durch Stürze, davon ca. 120.000 hüftgelenksnahe Oberschenkelhalsbrüche. Rund 200.000 erlangen die ursprüngliche Beweglichkeit nicht zurück.

Der Winter ist natürlich eine besonders gefährliche Jahreszeit. Eis und Schnee sowie Glätte erhöhen die Sturzgefahr. Aber auch bei ganz normalen Tätigkeiten, z.B. beim Gehen und Stehen, auf der Straße oder in der Wohnung, bleibt die Gefahr zu stürzen. Denn manchen Menschen fehlen Kraft, Reaktionsvermögen und Balancegefühl.

Auch Krankheiten wie Parkinson, Depression, Kreislaufprobleme und Schlaganfall und andere können das Risiko erhöhen.

Zuhause sollte man alle „Stolperfallen“ beseitigen. Eine Hand immer zum Festhalten frei haben. Einkäufe kann man im Rucksack besser transportieren. Auch ein Gehwagen ist geeignet. Badezimmer sollte man mit Handgriffen ausstatten. Hilfe gibt es vielseitig.

Mit der beste Schutz ist der Hüftprotektor.

Der Hips Hüftschutz hilft, bei gefährlichen Stürzen Oberschenkel-

halsbrüche zu vermeiden. Das Prinzip: Speziell geformte, robuste und trotzdem angenehm leichte Schalen aus Kunststoff werden in einer besonders hochwertigen Unterwäsche rechts und links der Hüfte getragen. Bei einem Sturz lenken diese Schalen die Wucht ab und sorgen dafür, dass die Aufprall-Energie in das umliegende Weichgewebe umgeleitet wird. So wird der Oberschenkelhals-Knochen entlastet und die Gefahr eines Knochenbruchs gemindert.

Die Variante „Classic“ eignet sich für mobile Personen, die selbständig das Trennen und Zusammenfügen von Schalen und Hosen sowie deren Reinigung durchführen können. Diese

Ausführung enthält eine Hose inklusive aller benötigten Schalen für den sofortigen Einsatz des Hips Hüftschutzes. Für den ununterbrochenen Einsatz auch während der Reinigung sind einzelne Ersatzhosen erhältlich.

Die Ausführung „Permanent“ ist besonders geeignet sowohl für Personen die mit dem Trennen, Zusammensetzen und der Reinigung der einzelnen Teile Schwierigkeiten haben als auch für den stationären Bereich.

Die Weltneuheit Safehip soft – jetzt schon im Sortiment des

von Schlieben Gesundheits-Fachhaus – ist eine neue besondere  Modell-Variante. Die neuartigen Soft-pads haben eine exzellente Wirkung, optimalen Tragekomfort ohne Aufzutragen und federleichtes Gewicht.