Allergie ist der Überbegriff für die unterschiedlichen Formen bei Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber sonst meist harmlosen Stoffen.
Der Auslöser von allergischen Reaktionen sind Allergene, die auf den unterschiedlichsten Wegen in den Körper kommen. Sie können eingeatmet werden und durch Hautkontakt erreicht werden. Nahrungsmittelallergien werden mit dem Essen durch den Mund und über den Magen-Darmtrakt aufgenommen. Viele Menschen sind auch gegen gewisse Medikamente allergisch. Eine Allergie entwickelt sich in der Regel dann, wenn Menschen mit den erbveranlagten entsprechenden Genen und den Allergenen zusammentreffen. Haut und Schleimhautdurchlässigkeit begünstigen eine Allergie.
Man teilt die allergischen Reaktionen in vier Typen ein: Der Sofort-Typ reagiert allergisch in den ersten Sekunden oder Minuten nach einem Allergiekontakt. Selten ist der Typ zwei, der nach Anlagerung durch die auslösenden Antikörper gegen ein Antigen sich auf die Zelloberfläche richten. Der Typ drei reagiert verzögert und es kommt zur Reaktion erst nach Stunden oder ein bis zwei Tagen. Der Typ vier reagiert nach meist mehreren Allergenkontakten erst nach mehreren Tagen. Über medizinisch-wissenschaftliche Hintergründe und Zusammenhänge kann man ganze Lehrbücher verfassen, die jedoch nicht Bestandteils dieses Artikels sein können.
Jetzt ist Allergie-Zeit. Millionen Menschen sind mit Beginn des Frühjahres von Heuschnupfen betroffen. Umfragewerten entsprechend sind es zwischen 15% und 20% der deutschen Bevölkerung, die jetzt akut betroffen sind. Denn jeden zweiten Allergiker plagen Pollen, deren Saison jetzt im April begonnen hat.
Ca. 25% sprechen davon, dass sie gegen eine Vielzahl von Nahrungsmitteln allergisch sind und ca. 20% empfindlich gegen Tierhaare und Hausstaub. Die Gesamtzahl der Häufigkeit allergischer Erkrankungen soll einschließlich Neurodermitis bei rund 25% liegen, wobei die Erhebungen nicht hundertprozentig repräsentativ sind und die Erhebungen sich überschneiden und nicht immer vergleichbar sind, weil sie nur einen speziellen Symptombereich abfragen. Fasst man alle Zahlenwerke zusammen, kann man jedoch sagen, dass insgesamt 18% der deutschen Bevölkerung unter einer Allergie leiden.
Aber zurück von den Zahlen zum Krankheitsbild Allergie. Blütenpollen von Pflanzen können eine Pollenallergie auslösen, die mit Heuschnupfen, allergischer Rhinitis, mit verstopfter Nase oder laufender Nase und Niesattaken
und gleichzeitig mit einer allergischen Bindehautentzündung mit geröteten, tränenden Augen einhergeht. Es gibt Pollenallergiker, die 100 mal und mehr Niesattaken überstehen müssen und anschließend sich vor Erschöpfung nur noch, möglichst in einem verdunkelten Raum, hinlegen und erholen können.
Die Gefahr bei Heuschnupfen liegt primär darin, dass es zu dem so genannten Etagenwechsel kommt, dem Asthma. Und damit wird das Krankheitsbild noch anstrengender und kritischer. Ein weiteres Problem für Pollenallergiker sind veränderte klimatische Bedingungen. Laut Wissenschaft siedeln sich immer mehr neue hochallergene Pflanzenarten an, die allergische Reaktionen auslösen.
Allergien können in jedem Lebensalter auftreten, und aber auch wieder verschwinden. Wobei hinzugefügt werden muss, dass sie früher gen bedingt eher in der Kindheit schon auftraten. In zwischen haben die Allergien aber auch bei den Erwachsenen deutlich zugenommen, wofür es noch keine eindeutige Erklärung gibt. Ist es der Smog in den städtischen Regionen, ist es Umwelt und Ernährung, Fragen die bis heute nicht eindeutig erklärt sind.
Was kann man tun. Ein so genannter Prick-Test zeigt in wenigen Minuten an, ab man durch Gräser oder Roggenpollen allergisch ist. Mit einer kleinen Pinzette wird die Haut leicht und vorsichtig angeritzt. Das Ausmaß gibt dem Arzt/in erste Anhaltspunkte, wie ausgeprägt die Allergie ist. Ein anschließender Provokationstest gibt dem Arzt/in dann absolute Klarheit über eine Diagnose.
Der Test dient zudem zur Verlaufskontrolle- und Erfolgstherapie während einer Immuntherapie. Monatlich wird eine Spritze mit Roggen- und Gräser- Allergenen notwendig. Damit soll das Immunsystem sich langsam an die Stoffe gewöhnen und sie tolerieren. Mit einer Immuntherapie sollte man möglichst frühzeitig beginnen, nämlich bevor ein möglicher Etagenwechsel erfolgt. Die Therapie zeigt gute Erfolge. Laut einer Studie haben 20% aller Pollenallergiker eine Immuntherapie gemacht und ca. 70% sprechen von einer deutlichen Besserung ihrer Symptomatik. Rund 10% sind durch die Immuntherapie beschwerdefrei.
Besonderen Leidensdruck haben Allergiker mit einer Nahrungsmittel Allergie. Bei an Neurodermitis erkrankten Kindern können Nahrungsmittelallergien Ekzeme hervorrufen, so dass es zu Kreuzallergien zwischen den Blütenpollen bestimmter Pflanzen und verschiedenen pflanzlichen Nahrungsmittel kommen kann.
Hauptverantwortlich für die Hausstaub – Milbenallergie sind Schimmelpilze. Auch diese führen zu allergischem Schnupfen, ähnlich Heuschnupfen oder einem Bronchialasthma. Schimmelpilze gedeihen fast überall, am besten unter feucht-warmen Bedingungen.
Das Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München, Sonnenstraße 7kann bei Allergien im Gegensatz zu Arzt/in oder Apotheker/in nur in 2 Punkten helfen, aber das sehr entscheidend.
Erstens mit Bettwäsche, die speziell für Allergiker hergestellt wird und Hausstaubmilben den Zutritt verwehren. Milbendichte Bettwäsche riegelt das Gewebe von innen gegen den Kot der Hausstaubmilben ab. Die Wäsche sollte wöchentlich gewaschen werden und bei mindestens 60 Grad.
Zweitens mit Silberwäsche, eine Innovation als wirksame Hilfe bei Neurodermitis, die ca. seit einem Jahr auf dem Markt ist. Der Silbergehalt der Textilien eliminiert Bakterien und Keime, die großen Einfluss auf die Neurodermitisschübe haben.
Durch das Tragen von silberhaltigen Textilien kann sich die Haut des Neurodermitikers beruhigen, der Juckreiz nimmt automatisch ab, Schwellungen und Rötungen gehen zurück, ebenso nässende Hautstellen.
Die Wirksamkeit der medizinischen Textilien wurde durch wissenschaftliche Studien klinisch bestätigt. Der Teufelskreis von Jucken, Kratzen, Hautreizung wird mit Hilfe dieser antibakteriellen Silberausstattung der Kompressionsgestricke mit weichen Textilien und den kaum spürbaren flachen Nähten und durch den eingestrickten Silberfaden eine besondere antibakterielle Wirkung auf die Haut zugeschrieben.
Die Silberwäsche wird von einem der anerkanntesten
Unternehmen unter dem geschützten Patent Juzo Skin Protec Silver hergestellt und von dem Gesundheits-Fachhaus von Schlieben vertrieben.
Selbst Betroffene, auch aus dem Ausland, waren bereits im Gesundheits-Fachhaus von Schlieben und haben sich beraten lassen.
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