Artikel mit Lebensqualität als Stichwort

GESUNDHEIT IM ALTER. FÜR NORMALE ALTERSBESCHWERDEN GIBT ES VIELE TECHNISCHE HILFEN.

Donnerstag, 24. März 2011

Jeder vierte in Deutschland ist zur Zeit älter als 60 Jahre. Und die Lebenserwartung wächst weiter. Bei Männern liegt sie bei 78 Jahren, bei Frauen ist sie mit 83 Jahren noch höher. Und die Forschung geht davon aus, dass jedes zweite weiblich geborene Kind auf die Zukunft projeziert  eine Lebenserwartung von 100 Jahren hat und männliche Kinder ca. 95 Jahre alt werden.

Die Wirklichkeit sieht zum Teil allerdings anders aus. Denn bei verordneten Medikamenten werden mehr als 50% an die über 60-jährigen ausgegeben. Und diese Kurve steigt nochmals deutlich bei den über 65 jährigen an.

Bei Hilfsmitteln verhält es sich nicht viel anders. Das zusammen genommen spricht nicht gerade für Fitness und hohe Lebensqualität bei alten Menschen, obwohl die Medien permanent von Antiaging und der Generation best ager zwischen 50 und 70 Jahren sprechen. Und trotzdem ist an dieser Einstellung viel wahres. Denn es liegt in der Hand der Gesellschaft selbst, alt zu werden bei guter Gesundheit. Jedenfalls liegt es zum Teil in eigener Hand.

Denn dazu muss man sich konstruktiv mit dem älter werden auseinander setzen. Mit dem Eintritt in das so genannte Rentenalter beginnt ein weiterer, neuer Lebensabschnitt, der auch von vielen als die neue, späte Freiheit begriffen wird. Die heutige Generation über 60 ist modern, ist modisch gekleidet, ist offen und legere, aktiv in der eigenen Weiterbildung, geht auf Universitäten, sind ehrenamtlich tätig, beraten wesentlich jüngere Unternehmer, sind kompetent und viele führen auch ihr Berufsleben weiter, vorausgesetzt das Berufsbild erlaubt dies.

Künstler, Schauspieler, Kreative, Rechtsanwälte, Unternehmer, Handwerker, Architekten, Berater und viele andere setzen ihre Arbeit fort und erhalten damit ihre geistige Beweglichkeit  und steigern ihre Kompetenz. Verbinden damit gleichzeitig ein weiteres Lernen, was  bedeutet fit zu bleiben. Fit durch Neugier, Interesse und Lernen. Nach der Statistik sind die heute 70-jährigen körperlich, mental und psychisch so fit wie vor 10 Jahren die 60-jährigen.

Natürlich gibt es auch das andere Altern, Die nachlassende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, gesundheitliche Probleme, die Zunahme von Krankheiten und körperlichen Leiden.

Denn das Alter geht mit einer Anzahl von Veränderungen einher. Der Organismus unterliegt genetisch festgelegten Altersprozessen, die von Mensch zu Mensch und von Organ zu Organ verschieden sind. Der Stoffwechsel wird langsamer, die Muskulatur wird schwächer, die Körperflüssigkeit nimmt ab, die Seh- und Hörleistung wird schwächer, die Risikofaktoren wie z.B. Entzündungen im Körper werden größer et cetera.  Die Funktionseinbußen sind aber nicht als Krankheit zu bewerten. Denn von, zu mindestens schweren Krankheiten, sind die wenigsten betroffen.

Wer möglichst lange im Alter gesund bleiben möchte muss als erstes einmal diesen dritten Lebensabschnitt akzeptieren und sich positiv darauf einstellen. Zu den Altersprozessen muss man sich bekennen. Aber daneben gibt es eine Vielzahl von Vorteilen, die das Alter mit sich bringt.

Man kann neue Herausforderungen annehmen mit dem Vorteil, meist auf großes Wissen zurück greifen zu können und darauf aufzubauen, was zu noch mehr Professionalität und Kompetenz führt.

Körperliche Aktivitäten wie Schwimmen, Fahrrad fahren, Yoggen usw. können unbegrenzt fortgesetzt werden Neue Interessen, wie z.B. kulturelles wie Musik, Malen, Bildhauern usw. können möglicherweise plötzlich entdeckt werden. Alles ist möglich – immer vorausgesetzt – man bleibt aktiv. Dazu gehört natürlich Bewegung und die richtige Ernährung, sowie das Nichtrauchen, was alleine einem weiteren großen Kapitel vorbehalten bleiben muss.

Der größte Feind des Älter werdens wäre die Passivität. In einem Satz: Der Älter werdende sollte nein sagen zur Passivität und laut und deutlich und überzeugt Ja sagen zu Aktivität und damit zu einer hohen Lebensqualität.

Die insgesamt veränderte Alterstruktur stellt die Gesellschaft vor neue große Aufgaben, die konzeptionell und wirtschaftlich bewältigt werden müssen. Andererseits sollte aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass die heutigen so genannten Senioren in der Volkswirtschaft Milliarden generieren.

Darüber hinaus sollte gesehen werden, dass die Generationen oft getrennt sind. Aber heutzutage regen sich die Generationen gegenseitig an. Es entsteht eine Akzeptanz auf Gegenseitigkeit für die Generationen. Die Erfahrung der Älteren verbindet sich mit den Zukunftsvisionen der Jüngeren.

Natürlich muss zugestanden werden, dass es nicht jeden so glücklich trifft, dass man im Alter die vielen positiven Anregungen wahrnehmen kann. Wie schon formuliert wird der Mensch anfälliger für Krankheiten und Altersbeschwerden, denen man nicht ausweichen kann. Hier ist die Schulmedizin gefragt. Viel kann heute im Gegensatz zur Präventionsmedizin in Kliniken, Reha-einrichtungen und Praxen durch entsprechende Eingriffe und Medikamente repariert werden. So ist es häufig möglich, dass die Betroffenen wieder dem nachgehen können, das voran als das gesunde Altern mit all seinen Aktivitäten beschrieben wurde.

Auch das Medizinische Fachhaus von Schlieben, München kann mit einer großen Vielzahl von Alltagshilfen bei Erkrankungen akuter oder chronischer Art Hilfe leisten und damit den Betroffenen mehr Lebensqualität vermitteln, um im Idealfall die Lebensqualität zu erhalten oder zumindest zu verbessern. Denn mit Alltagshilfen lässt es sich leichter leben.

Alltagshilfen heißt alles was Sinn macht für Bad, Toilette und Haushalt. Des weiteren viele kleine Helfer wie An- und Ausziehhilfen, Einkaufshilfen, Greif- und Schreibhilfen und vieles mehr. Auch Alltagshilfen für Essen und Trinken sowie Kommunikation.

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Stressbewältigung durch autogenes Training

Dienstag, 05. Oktober 2010

10 Tausende, und zwar nicht nur Menschen mit psychosomatischen Symptomen, sondern vorbeugend und für eine bessere Lebensqualität bedient sich die heutige Gesellschaft darunter Manager, Rechtsanwälte, Ärzte, Steuerberater, Marketingfachleute, LKW-Fahrer, Köche, Selbstständige, Freiberufler, Unternehmer, Verkäufer, Sekretärinnen , Hausfrauen und-und-und der Methoden der Stressbewältigung. Wobei zwei Methoden besonders hervor zu heben sind. Das Autogene Training und die Stressbewältigung nach Jacobsen.

Der kurze Einblick in dieses Thema widmet sich in diesem Artikel dem Autogenen Training.

Autogenes Training ist konzentrative Selbstentspannung. Die stufenweise erlernbaren Konzentrationsübungen mit autosuggestiven Vorstellungen haben Einfluss auf das vegetative Nervensystem und können auf  Puls, Atmung, Durchblutung usw. wirken und somit zur Entspannung und Stressbewältigung beitragen.

Entwickelt wurde das autogene Training von

Prof. H. Schultz vor über einem halben Jahrhundert und hat heute mehr denn je seinen Platz in der Rehabilitation, Psychologie, Alltagsbewältigung und Stressabbau.

Autogenes Training ist eine Methode zur Erreichung einer vertieften Ruhe und Entspannung, die beinahe jeder Mensch erlernen kann. Der Erfolg hängt  nicht davon ab, ob man daran glaubt oder der Methodik überzeugt ist.

Jeder der geduldig übt wird die vertiefte Entspannung erleben. Sie ist sehr alltagstauglich, weil sie nicht nur im Liegen praktiziert werden kann sondern auch im Sitzen. Das heißt die Übung kann auch während einer Arbeitspause am Schreibtisch durchgeführt werden.

Die Wirkung des autogenen Trainings kann man wie folgt zusammenfassen:

Erholung und körperliche Entspannung, Reduzierung von überzogenen Körperreaktionen und Gefühlen, Eigen-

regulierung  von Körperfunktionen und Herstellung einer körperlich – seelischen Balance, Abwehrstärkung und Steigerung der Heilungskräfte sowie Leistungssteigerung und Erhöhung der Konzentration.

Daraus resultiert Besserung seelischer, funktionell vegetativer Störungen, Nervosität, innere Unruhe, Ein- und Durchschlafstörungen, Kopfschmerz, Herz-, Magen und Darmsstörungen sowie bestimmte Formen von Bluthochdruck. Unabhängig solcher Verbesserung von Gesundheitsstörungen steigert das Autogene Training die Lebensqualität.

Das Autogene Training ist Selbstsuggestion und erfolgt und wird erlernt über Formeln. Dies sind kurz gefasste Sätze, in denen wesentliche durch körperliche Entspannung ausgelöste Empfindungen definiert werden. Die Formel sollt man sich ca. 6 x vorsagen.

Formel 1: Ich bin ganz ruhig. Mit dieser Formel stellt man sich auf die Entspannung ein.

Formel 2: Der rechte (linke Arm) ist ganz schwer. Diese Formel geht nach Fortschreiten des Lernprozesses in die Formel über Arme und Beine sind ganz schwer. Mit diesem Schwergefühle gerät man in eine Art Schwebezustand.

Formal 3: der rechte und linke Arm sind ganz warm Diese Formel für die Wärmeübung sorgt dafür, dass sich die peripheren Blutgefäße ein wenig weiten. Haut und darunter liegendes Gewebe werden verstärkt durchblutet.

Formel 4: Das Herz schlägt ruhig und regelmäßig. Ähnlich wie bei der folgenden Atemübung wird auf eine ungestörte Funktion des Herzschlages abgezielt, der beruhigt und entspannt.

Formel 5: Der Atem ist ganz ruhig. Die Atemfunktion wird vollständig und automatisch vom Körper gesteuert. Man sollte einfach passiv registrieren, wie schlicht die Luft in den Körper ein- und ausströmt. Für das autogene Training ist vor allem die Phase des Ausatmens wichtig, weil sich damit die Muskelentspannung weiter ausbreitet. Die Entspannung nimmt damit deutlich zu.

Formel 6: Das Sonnengeflecht ist strömend warm. Durch diese Übung soll eine Entspannung von Bauchdecke und Beckenbodenmuskulatur erreicht werden.

Formel 7: Die Stirn ist angenehm kühl. Diese Übung hilft sprichwörtlich, wenn einem nach viel geistiger Arbeit der Kopf raucht. Diese Übung solle jedoch nicht bei Migräne angewendet werden.

Ausdrücklich soll bei diesem Artikel über das autogene Training darauf hingewiesen werden, dass es sich nur

um einen ganz schmalen Einblick in das Autogene Training handelt. Standard  und weiterführende Literatur findet man im Buchhandel. Das autogene Training sollte über die einzelnen Stufen der Formeln sukzessive erlernt werden und nicht alleine.

Die Einführung und Erlernung der Übungen erfolgt über Psychologen, Ärzte/innen aber auch in Reha-Institutionen und Volkshochschulen und erstreckt sich in der Regel über 4 Übungsstunden. Danach kann man selbst weiter üben. Wer im Liegen übt legt sich am besten auf eine Gymnastikmatte, z.B. die Gymnastikmatte Corona. Eine ideale Gymnastikmatte für Heil- und Rehabilitations-gymnastik.

.   Geschlossenzellig, d.h. sie nehmen weder Schmutz

noch Feuchtigkeit auf.

.   Optimal in der Dämpfung.

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.   Latexfrei, hygienisch.

.   Hautfreundlich und körperwarm.

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ausrollen.

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