Artikel mit Orthopädische Schuhe als Stichwort

Hallux valgus Sommersaison für die Füße, auch bei Hallux valgus

Donnerstag, 21. Juli 2011

Was ist oder bedeutet Hallux valgus?

Es ist eine Fehlstellung der Zehen, bei der die Großzehe im Grundgelenk zur Fußaußenseite abgeknickt ist und sich über oder unter die anderen Zehen legt. In vielen Fällen besteht  eine erbliche Veranlagung. Aber auch die Schuhmode trägt ihren Teil dazu bei.

Der Hallux valgus tritt immer zusammen mit einem  Spreizfuß auf. Durch die Fehlstellung der Großzehe steht das Mittelfußköpfchen vor, sodass der Ballen vorspringt, schmerzt und Hühneraugen bilden kann. Eine Schleimhautentzündung kann entstehen und es führt zum verstärkten Verschleiß des Grundzehengelenks mit Arthrose.

Bei beginnendem Hallux valgus kann das Tragen von Schienen in der Nacht  gegen Beschwerden helfen. Tagsüber von Filz- und Gummieinlagen oder Orthopädischen Schuhen. Die fortschreitende Fehlstellung ist nicht aufzuhalten und nur operativ zu beheben.

Es ist sinnvoll, einen Orthopäden aufzusuchen, wenn die Füße Probleme bereiten, um sich beraten zu lassen. Wenn man eine OP umgehen kann helfen Spezialpolster und Krankengymnastik. Häufig können auch die kleinen Zehen mit betroffen sein. Wenn Krallenzehen vorliegen sind die Mittelgelenke des 2 und 5 Zehs gebeugt.

Beim Spreizfuß sind erhebliche Anlagen vorhanden und Probleme der Struktur des Bindegewebes sowie der Bänder. Auch Unfälle und rheumatische Erkrankungen können die Ursache sein.

Oft wird bei Frauen die Frage gestellt, ob High heels bei Frauen eine entscheidende Rolle spielen. Dies wird von den Ärzten/innen als Hauptursache verneint. Vorsicht ist jedoch angebracht bei zu engen oder spitzen Schuhen, und  gleichzeitig hohen Absätzen. Sie belasten den Vorfuß, dass Verformungen der Zehen entstehen können. Damit wird die Entstehung eines Hallux valgus gefördert oder es entstehen Krallen- bzw, Hammerzehen.

Flip Flops sind nicht schlechter als normale Schuhe. Die Zehen werden gezwungen mehr Bodenhaftung zu suchen und damit beim Abrollen des Fußes mehr zu Krallen.

Die Folge von Fehlstellungen der Zehen sind vielseitig und können auch das Sprung-, Knie und Hüftgelenk, aber auch die Wirbelsäule und Muskulatur belasten.

Füße sollte ebenso viel  Beachtung finden wie Hände, also regelmäßige Nagel- und Fußpflege. Gerade jetzt im Sommer bringt es Spaß, gepflegte „Sommerfüße“ zu haben.

Verwöhnen kann man seine Füße auch mit Massagen und Barfuss laufen plus Fußgymnastik.

Hilfsmittel wie beschrieben findet man einschließlich kompetenter Beratung

im Gesundheits-Fachhaus

von Schlieben, oder unter

www.vonschlieben.de

Die Lösung für Diabetes und Rheuma: Der neue Therapie-Schutzschuh

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Diabetes und Rheuma, Krankheiten mit vielen verschiedenen Formen. Dazu neues über den Therapie-Schutzschuh für Diabetiker und

Rheumatiker.

Bei Diabetes unterscheidet die Medizin zwei Arten: Typ 1 beginnt meist vor dem 40. Lebensjahr. Typ II, auch Altersdiabetes genannt, betrifft meist Patienten die über 50 sind.

Vom Typ  II sind rund 7,5 Millionen Menschen in Deutschland befallen. Viele ahnen nichts von ihrer Krankheit, denn ein hoher Blutzuckerspiegel verursacht keine Schmerzen. Die größten Risikofaktoren sind Zucker, Fett und zu wenig Bewegung.

Ist Diabetes erkannt, können sich Betroffene über die damit verbundenen Risiken informieren und ärztlichen Rat suchen.

Denn was ist Diabetes überhaupt: Kurz formuliert eine Störung des Zuckerstoffwechsels mit zeitweise oder ständiger Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Ursache ist ein Insulinmangel, wodurch Traubenzucker aus dem Blut nicht in das Zellinnere aufgenommen werden kann. Die Glukose fehlt nun in der Zelle als Energielieferant und im Blut ist sie in zu hoher Konzentration vorhanden. Damit wird Glukose mit dem Urin ausgeschieden. Dabei geht neben Mineralien auch große Mengen Flüssigkeit verloren. Dies führt zu Austrocknung und bringt einen Anstieg der Blutfettwerte mit sich.

Die Zuckerkrankheit betrifft 7% der Bevölkerung und ist damit eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Davon leiden knapp 10% unter dem Typ I, der nur durch Insulingaben therapiert werden kann. Über 90% haben den Typ II, der durch mehr Bewegung und Diät gestoppt oder verzögert wird.  Zunächst also meist ohne Insulingaben.

Auf Jahre gesehen kann die Diabetes zu erheblichen Komplikationen führen. Denn der erhöhte Blutzucker schädigt alle arteriellen Gefäße mit der Folge der Arteriosklerose. Dies führt dann zu Problemen an Nieren, Augen, Gehirn, Nerven, Herz und Haut.

Ärztliche Kontrolluntersuchungen sind zwingend notwendig, um die Komplikationsrate so niedrig wie möglich zu halten und zusätzliche Risikofaktoren  auszuschalten.

Zu den Komplikationen kann neben anderen auch das diabetische Fuß-Syndrom kommen,  eine Kombination von Gefäß- und Nervenschädigung, die durch die gesteigerte Infektionsneigung des Diabetikers selbst bei kleinsten Wunden zu Gewebsuntergang führen

kann.

Gefordert wird heute von der Ärzteschaft ein therapeutisches Gesamtkonzept,  wozu unter anderen Maßnahmen – auch spezielle orthopädische Schuhe gehören, welche Weichteil- und Knochenverletzungen vorbeugen.

Denn Läsionen schleichen sich häufig unauffällig ein. Bei fehlendem Körpergefühl und Schmerzunempfindlichkeit vollziehen sie sich vorerst stumm.

Die Versorgung mit Diabetes Therapie-Schutzschuhen ist deshalb von großer Bedeutung. Denn Fußläsionen sind bis zu 50% durch nicht geeignetes Schuhwerk verursacht und können meist vermieden werden.

Therapieschuhe gibt es mit verschiedenen Leistensystemen, in 3 Weiten mit waschbarem atmungsaktiven Futtermaterial, Diabetes-Einlagen, mehreren Sohlenkonstruktionen und mit Schaft.

Und die Schutzschuhe bieten mehr Weite und optimale Zehenfreiheit und Platz für zusätzliche Polsterungen und mögliche Verbände.

Und: sie sind trotzdem klassisch oder modisch aktuell.

Der Schutzschuh ist übrigens ebenso empfehlenswert und notwendig für Rheumatiker. Denn der rheumatische Fuß tritt im Rahmen der über 400 Arten von rheumatischen Erkrankungen ohne Vorwarnung auf. Starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Auch hier kann man präventiv etwas tun bzw. Beschwerden lindern.

Im  Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München beraten Spezialisten über den richtigen Therapieschuh bei diabetischem Fußsyndrom oder dem rheumatischen Fuß.

Dazu referierte  Herr Fischer von Juzo, Orthopädiemeister über die Gesamtproblematik und deren Lösungen im Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München. Ein Beitrag für die bessere Versorgung mit Schuhen bei Diabetikern und Rheumatikern.