Archiv für die Kategorie ‘Produkthinweise’

Aktuelle Informationen und Fachvorträge rund um die Lymphologische Versorgung im Gesundheits-Fachhaus von Schlieben, München in der Fachabteilung Venen- und Thrombose-Zentrum

Sonntag, 22. November 2009

Man glaubt es kaum, aber der Däne Thomas Bartolin (1616-1680) entdeckte bereits zu dieser Zeit das Lymphgefäßnetz. Nach Studium im Süden, Padua und Basel kehrte er in seine Heimatstadt Kopenhagen zurück und hatte den Wissensstand seiner Zeit in einem Lehrbuch zusammengefasst. In der Leber und den Gliedmaßen eines Hundes und später beim Menschen wies er Gefäße mit wässriger Flüssigkeit nach, die ihren Inhalt in die Venen entleerten. In seinen Veröffent- lichungen wies er darauf hin, dass er ein bis dahin unbekanntes System entdeckt hatte, nämlich das Lymphgefäßnetz.

Heute definieren wir das lymphatische System nach neuesten Erkenntnissen der Medizin:

Die Lymphbahn ist die Struktur, die Lymphe ableitet. Die Flüssigkeit in den Lymphgefäßen des Körpers dient der Ernährung von  Zellen und Geweben und dem Transport von Lymphozyten und ganz bestimmten Fetten.

Täglich werden ca. 2 Liter Lymphe gebildet. Da nicht die gesamte Flüssigkeit, die aus den Blutgefäßen in den Raum zwischen den Körperzellen gepresst werden kann, muss ein, wenn auch geringer Teil, auf andere Weise aus dem  Gewebe entfernt werden. Dies geschieht über die Lymphkappilaren, die überall im Körper beginnen und sich zu großen Lymphbahnen, bis auf einige wenige Ausnahmen, zusammenführen.

An diesem komplexen und komplizierten System können sich natürlich auch krankhafte Veränderungen ergeben. Lympfgefäßkrankheiten ist eine Art Oberbegriff für alle Veränderungen der Lymphgefäße. Minderbildungen der Lymphbahnen können angeboren sein. Es kann zu Lymphödemem kommen, einem häufig vorkommenden Krankheitsbild.  Die teigig-blasse Gewebeschwellung der Arme und/oder Beine entsteht durch den Stau von Lymphflüssigkeit auf Grund einer Abflussbehinderung.

Die Lymphe tritt durch die Gefäßwände in das Gewebe ein.

Ursachen sind neben der erwähnten angeborenen Disposition Sekundärprobleme nach Operationen, Entzündungen oder Tumorerkrankungen, welche die Lymphgefäße verstopfen.

Betroffene haben häufig ein Brennen, Spannungs- und Schweregefühl. Auch Bewegungseinschränkungen sind möglich.

Oberflächliche Entzündungen werden mit dem Anlegen von Kompressionsverbänden behandelt. Mit viel Bewegung klingt das Krankheitsbild schnell ab. Spezielle Massagen, die so genannte Lymphdrainage und Krankengymnastik helfen weiter und bringen Linderung.  Neben der Therapie der Grundkrankheit muss eine perfekte Versorgung mit vermessenen Kompressions- strümpfen und/oder Kompressionshandschuhen- und ärmeln durchgeführt werden, um immer den best- möglichen Status zu erhalten.

Dazu gab es ein Fachreferat von Dr. med. Peter Raab, Gefäßchirurg in München über das Thema Lymphödem.

Dabei ging es um Lymhödem, Lipodem, Trombose.

Warnsignale erkennen und richtig Behandeln sowie qualifizierte Kompressionsversorgung, Lymphdrainage und Bewegungsübungen sowie intermittierende Kompression für die Heimbehandlung.

DIE GESAMTE PALETTE VON MBT PHYSIOLOGICAL FOOTWEAR FÜR GESUNDES GEHEN UND STEHEN

Freitag, 30. Oktober 2009

HERKÖMMLICHES SCHUHWERK LASSEN DAS STÜTZ- UND HALTESYSTEM VERKÜMMERN:

DAS GESUNDHEITS-FACHHAUS VON SCHLIEBEN HAT DIE GESAMTE PALETTE VON MBT PHYSIOLOGICAL FOOTWEAR FÜR GESUNDES GEHEN UND STEHEN.

Die Grundidee zur Entlastung von MBT physiological
Footwear geht eigentlich 3.6 Millionen Jahre zurück. Denn damals begannen die Menschen aufrecht zu gehen. Dies allerdings nicht auf den heute üblichen harten, flachen Böden aus Asphalt und Beton, sondern auf unebenen Untergründen wie Wiesen- und Waldböden.

Bis heute ist der menschliche Bewegungsapparat so konstruiert, das es sich auf solch unebenem Untergrund fortbewegen sollte, um gesund zu bleiben. Denn nur so wird der Körper in eine natürliche Instabilität versetzt, die mit den Muskeln ausgeglichen wird. Das trainiert wichtige Muskelgruppen. Die Folgen vom Gehen auf harten, flachen Böden sind Rückenprobleme und Gelenkbeschwerden.

Der MBT – Schuh ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Anti – Schuh. Er besitzt im Gegensatz zu normalen Schuhen eine besondere Sohle, die eine natürliche Instabilität erzeugt und somit wichtige Muskelgruppen aktiviert.

Einen MBT – Schuh erkennt man an der abgerundeten Sohle und seinem Herzstück dem so genannten Masai Sensor in der Ferse.

Damit entsteht die natürliche Instabilität, auf die der Körper mit kleinen Ausgleichbewegungen reagiert.
Die abgerundete Zwischensohle mit integriertem Balancebereich erfordert eine aktive Abrollbewegung, die das Aufrichten des Körpers erfordert. Vernachlässigte Muskeln aktiviert, die Belastung auf Rücken und Gelenke wird reduziert. Zusätzlich wird die gesamte Haltemuskulatur trainiert und der Körper gestrafft.

Diese positiven Eigenschaften sind durch diverse wissenschaftliche Studien belegt. MBT – Schuhe sind sowohl für den gesunden optimal geeignet als auch präventiv oder aus aktuellem Anlass, wie z.B. einen Achillessehnenriss. Immer häufiger werden
MBT – Schuhe von Ärzten und Physiotherapeuten
als therapeutisches Instrument empfohlen. Auch immer mehr Spitzensportler gehen auf MBT – Schuhen.

Julia von Schlieben, im Gesundheits-Fachhaus von Schlieben tätig als Geschäftsleitungsassistentin Ihres Vaters, Hans-Friedrich von Schlieben, Inhaber des Gesundheits-Fachhauses, hat ihr Diplom an der
Technischen Universität München im Studiengang Sportwissenschaft gemacht. Sie hat sich mit den MBT´s
besonders intensiv beschäftigt und führt Beratungen durch. Denn das richtige Aufsetzen und Abrollen mit dem MBT – Schuh verstärkt noch den therapeutischen Effekt.

Die MBT Modellpalette umfasst die Modellreihen Casual, Professional und Sport, jeweils in verschiedenen Modellen und allen Größen, für Damen und Herren.

Reha total im Gesundheits-Fachhaus

Samstag, 03. Oktober 2009

von Schlieben, München

Rehabilitation sind Maßnahmen zur Linderung oder Beseitigung von körperlichen und/oder seelichen Erkrankungen, wo immer man sie sich zugezogen hat: Durch Gene, Unfall oder Erkrankung. Rehabilitationssmaßnahmen zielen immer darauf ab, behindernde und/oder zum Nachteil gereichende Momente zu verbessern und alle vorhandenen Begabungen und Fähigkeiten so optimal wie möglich zu nutzen und zu trainieren, die zur Entfaltung beitragen.

In der Regel umfasst die Rehabilitation medizinische, berufliche und soziale Maßnahmen.

Die medizinische Reha beschäftigt sich mit allen ärztlichen Behandlungsmethoden. Die berufliche Reha mit Möglichkeiten zur Erhaltung des Berufslebens. Und die soziale Reha bringt Hilfe bei familiärer und gesellschaftlicher Integration.

Träger der Rehabilitationsmaßnahmen sind die Krankenkassen, Unfall- und Rentenversicherungen und die Sozialämter.

Das Thema Reha ist also umfassend, kompliziert und komplex für die Betroffenen sowie ihre Angehörigen und häufig belastend je nach Schweregrad.

Was kann nun im speziellen ein Gesundheits-Fachhaus an Hilfeleistung bieten: Ein umfassendes Sortiment von Hilfen zur Verbesserung der Situation und damit auch zur Lebensqualität.

Zum Beispiel: Einstiegshilfen für die Badewanne, Duschsitze, Badewannenbrettsitze, Badewannenlifter, Toilettensitzerhöhungen, rutschsichere Wannen, Dusch-

Rollstühle, Deckenliftanlagen, Wandgriffe aller Art, Alltagshilfen bei Mobilitätseinschränkungen wie Greifzangen und spezielle Bestecke, Trinkbecher, Sauerstoffgeräte, Ultraschallinhalatoren, Pflegestühle,

Bewegungstrainer, Stoma- und Inkontinenzversorgung. Standard und Leichtgewicht-Rollstühle, Aufstehstühle, Treppensteighilfen, Rollatoren, Sicherheitsfahrräder, Skooter, Elektromobile und vieles mehr.

Stürze, vor allem im Alter, werden zu einem            immer  größeren Problem: so stürzt jeder dritte Mensch ab 65 Jahren in Deutschland mindestens einmal pro Jahr. Bei den über 80-jährigen sind es sogar mehr als die Hälfte. Für einen Großteil der gestürzten Personen ist der Sturz mit Verletzungen und langwierigen Krankenhausaufenthalten verbunden. Besonders gefürchtet sind Oberschenkelhalsbrüche, die häufig – neben der Behandlung im Krankenhaus – über eine lange Zeit Reha-Maßnahmen erforderlich machen. In manchen Fällen heilen sie sogar nicht mehr vollständig aus und können in die Invalidität oder Pflegebedürftigkeit führen.

Der Winter ist natürlich eine besonders gefährliche Jahreszeit. Eis und Schnee sowie Glätte erhöhen die Sturzgefahr. Aber auch bei ganz normalen Tätigkeiten, z.B. beim Gehen und Stehen, auf der Straße oder in der Wohnung, bleibt die Gefahr zu stürzen. Denn manchen Menschen fehlen Kraft, Reaktionsvermögen und Balancegefühl.

Auch Krankheiten wie Parkinson, Depression, Kreislaufprobleme, Schlaganfall und andere können das Risiko erhöhen.

Sauerstoff ist Leben.

Die Einatmung von mit Sauerstoff angereicherter Luft führt zu einer Erhöhung der Sauerstoff-Konzentrierung im Blut. Sie kann medizinisch notwendig werden bei Sauerstoffmangel im arteriellen Blut, z.B. durch eine Lungen- oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder auch Allgemeinerkrankungen und Vergiftungen.

Aber auch im Kurbereich wird Sauerstoff genutzt. Besonders bekannt ist hier die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie, ein naturheilkundliches Verfahren zur Erhöhung des Sauerstoffpardialdrucks im Blut und Gewebe.

Im ersten Schritt werden Vitamine und Mineralstoffe zugeführt um die Sauerstoffaufnahme zu verbessern. Im zweiten Schritt erfolgt eine erhöhte Zufuhr von Sauerstoff mit der Atemluft. Zugleich werden Maßnahmen zur Durchblutungssteigerung eingesetzt – Bewegung und Sauna. Diese Therapie ist besonders erfolgversprechend bei arteriellen Verschlusserkrankungen, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden oder begleitend bei Krebs.

Ebenso stellt die Sauerstofftherapie eine Besserung in Aussicht bei nervöser Erschöpfung, Stress-Syndrom, Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, chronischer Bronchitis bis hin zu Angina pectoris, Herzrhytmusstörungen und koronarer Herzkrankheit.

Die Ausstattung für die Anwendung sind stationäre oder mobile Sauerstoffsysteme für zuhause und unterwegs plus Inhalationsgeräte oder auch ein Sauerstoff-Konzentratoren – System für Sauerstoffreiche Raumluft.

Die Metomed Therapie – ein Arm- und Beintraining ist ein weiteres Thema.

Trotz Schwäche, Lähmung, Spastik können mit dem motorunterstützten Therapiegerät Beine oder Arme entweder passiv vom Motor durchbewegt oder aktiv mit eigener Kraft trainiert werden. Hierzu reichen bereits Restmuskelkräfte aus.

Ein Trainingsgerät für ein sicheres und wirkungsvolles üben zu Hause insbesondere bei den Krankenbildern  neurologischer und neuromuskulärer Erkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose, Schlaganfall, spastische Lähmungen, Muskelerkrankungen und Immobilität aufgrund orthopädischer Erkrankungen und allgemeinem Bewegungsmangel.

Viele Lähmungsbilder oder neuromuskuläre Erkrankungen mit weitgehendem Funktionsverlust der Bein- oder Armbeweglichkeit erfordern eine kontinuierliche meist tägliche Bewegungstherapie. Insofern kann der Betroffene mit der Motomed-Therapie viel zum eigenen Bewegungsalltag beitragen.