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Propriozeptive (sensomotorische) Einlagen

NEUE WEGE IN DER EINLAGENVERSORGUNG
Ziel einer Versorgung mit Propriozeptiven Einlagen ist es, die Fußmuskulatur mittels eines postulierten Effekts zu einer Reaktion zu veranlassen. Durch gezielte Reize in die Sehnen der langen und kurzen Fußmuskulatur werden Rezeptorsignale der Propriozeptoren im Muskelbauch und im Muskel-Sehnen-Übergangsbereich verändert. Das Zentrale Nervensystem reagiert darauf mit An-oder Entspannung der Muskulatur. In der Folge verändert sich die Stellung der Gelenke und damit auch die Statik. Biomechanische Drehmomente nehmen Einfluss auf dynamische Prozesse wie zum Beispiel Fuß-und Beinrotationen. Durch Ausgleich muskulärer Dysbalancen wird den damit im Zusammenhang stehenden Beschwerden ursächlich entgegengewirkt. Es entsteht ein Trainingseffekt für die Muskulatur, der dazu führt, dass Fehlstellungen und funktionelle Defizite u. U. sogar langfristig und dauerhaft korrigiert werden.
Diese Wirkung wurde in einer Studie der Universität Saarbrücken entsprechend nachgewiesen. EMG-Messungen ergaben dirffernziert und reversibel, dass PROPRIO (rechtlich geschützt) -Einlagen vorhersehbar zu einer Änderung des Aktivitätsmusters von M.peronaeus longus, M. Tibialis anterior und M. Gastrognemius führen (Ludwig et al. 2004 „Veränderung der muskulären Aktivität durch propriozeptiv wirkende Einlegesohlen“)
Quelle: Springer Berlin Proprio-Handbuch Leitfaden Sensomotorik

Wer profitiert von sensomotorischen Einlagen?

1. Patienten mit: • Achillodynie • Hallux Valgus • Bandinstabilitäten • Varusgonarthrose mit Knickfußstellung • Knickfuß • Hohlfuß 2. Patienten mit:• Gangunsicherheit (Geriatriker, Z. n. SchlaganfallNeurologische Störungen) • Tolpatschiges Gehen Koordinationsschwäche • Peronaeusschwäche 3. Kinder und Jugendliche • X-und O-Beinstellung • Knickfuß/Senkfuß • Hohlfuß • Innen-oder außenrotiertes Gangbild • Apophysitis Calcanei und Begleiterscheinungen wie: • Hohlkreuz • Rundrücken • Craniomandibuläre Beschwerden • Sichelfuß

Tragedauerempfehlung

Die Einlagen sollten zunächst stundenweise getragen und die Tragezeit langsam gesteigert werden. In den ersten zwei Wochen, wenn sich das ganze Bewegungssystem neu organisiert, kann es zu einer Veränderung, manchmal auch kurzzeitig zur Verstärkung der Schmerzen kommen. Auch Muskelkater in den ersten Tagen ist normal. Sportler müssen mit kleineren Trainingseinheiten beginnen. Später sind die Einlagen auch für Langstrecken und Wettkämpfe geeignet. In den Ausführungen gibt es sehr dünne Varianten, die sich für elegantes und modisches Schuhwerke eignen, sowie Weichgepolsterte Einlagen für Sportschuhe. Für Ballsportarten werden dünne Einlagen in einer anderen Shorehärte verwendet. Selbst in Fußballschuhen die wenig Platz bieten kann man diese Einlagen einpassen Diese Einlagen sind extrem leicht mit einem Gewicht je nach Schuhgröße von 30-38 Gramm.

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