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Schwere Beine in der Schwangerschaft – helfen Kompressionsstrümpfe?

28. Aug.
2 Min. Lesezeit

Müde Beine, geschwollene Knöchel oder ein Spannungsgefühl: In der Schwangerschaft verändert sich der Blutkreislauf. Wir erklären, warum schwere Beine entstehen und wann medizinische Kompressionsstrümpfe in Betracht kommen.


Schwangere Frau sitzt mit hochgelegten Beinen auf dem Sofa

Warum sind die Beine in der Schwangerschaft oft schwer?

In der Schwangerschaft steigt das Blutvolumen. Hormonelle Einflüsse verändern die Gefäße, und die wachsende Gebärmutter kann den venösen Rückfluss aus den Beinen erschweren. Flüssigkeit kann sich im Gewebe sammeln, insbesondere nach längerem Stehen oder Sitzen. Leichte beidseitige Schwellungen sind nicht ungewöhnlich, sollten bei Unsicherheit aber angesprochen werden.


Was hilft gegen schwere Beine?

  • Regelmäßige Bewegung und kurze Gehpausen fördern die Aktivität der Wadenmuskulatur.

  • Fußkreisen und Wippen im Sitzen bringen die Muskelpumpe in Bewegung.

  • Die Beine bei Bedarf hochlagern und die Haltung regelmäßig wechseln.

  • Ausreichend trinken; Wassereinlagerungen sind kein Grund, die Trinkmenge eigenmächtig einzuschränken.

  • Bei anhaltenden oder ausgeprägten Beschwerden eine ärztliche Einschätzung einholen.


Wie wirken medizinische Kompressionsstrümpfe?

Medizinische Kompressionsstrümpfe üben einen definierten, abgestuften Druck auf das Bein aus. Sie unterstützen die Venenfunktion und können bei entsprechender Indikation Beschwerden wie Schweregefühl und venöse Schwellungen lindern. Sie sind nicht mit einfachen Stützstrümpfen gleichzusetzen.


Kniestrümpfe, Schenkelstrümpfe oder Strumpfhose?

Die geeignete Länge und Kompressionsklasse richten sich nach dem medizinischen Befund. Schwangerschaftskompressionsstrumpfhosen haben ein speziell angepasstes Leibteil für den wachsenden Bauch. Ob Knie-, Schenkelstrümpfe oder Strumpfhosen sinnvoll sind, wird individuell entschieden.


Kompressionsstrümpfe in München richtig anpassen lassen

Bei von Schlieben erhalten Sie persönliche Beratung und fachgerechte Vermessung für medizinische Kompressionsstrümpfe in München. Eine gute Passform ist wichtig, damit Strümpfe wie vorgesehen wirken und nicht einschneiden oder rutschen. Wir erklären auch das Anziehen, die Tragedauer nach Verordnung und die Pflege.


Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Medizinische Kompressionsstrümpfe können bei entsprechender medizinischer Indikation ärztlich verordnet werden. Bei Venenbeschwerden im Zusammenhang mit der Schwangerschaft entfällt für ärztlich verordnete Kompressionsstrümpfe in der Regel die gesetzliche Zuzahlung. Ob für besondere Ausführungen, etwa Farben oder Muster, Mehrkosten entstehen, besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen.


Persönliche Kompressionsberatung in der Schwangerschaft

Sie suchen Kompressionsstrümpfe für Schwangere in München? Wir unterstützen Sie bei Fragen zur Versorgung und zur passenden Ausführung – im Sanitätshaus von Schlieben direkt am Stachus.


Medizinischer Hinweis: Eine plötzlich einseitig geschwollene, schmerzhafte, gerötete oder überwärmte Extremität muss wegen einer möglichen Thrombose sofort ärztlich abgeklärt werden. Bei Atemnot oder Brustschmerz 112 wählen. Plötzliche ausgeprägte Schwellungen mit Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Oberbauchschmerz erfordern ebenfalls dringende Abklärung.


Sanitätshaus von Schlieben · Sonnenstraße 17 · 80331 München · direkt am Stachus


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